Umstellungen bringen Erfolg

Den dritten Sieg haben Annabergs Handballer in der Bezirksklasse erzielt. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Podium.

Annaberg-Buchholz.

Durch einen Heimerfolg gegen Fortschritt Mylau-Reichenbach sind die Handballer des HC Annaberg-Buchholz auf den 6. Platz in der Bezirksklasse geklettert. Das 25:21 (11:8) gegen den Aufsteiger aus dem Vogtland war allerdings hart umkämpft.

HCAB-Trainer Felix Schneider sollte mit seiner Prognose Recht behalten. Er vermutete, dass sich die Partie gegen den Drittletzten nicht als Selbstläufer darstellen würde. "Nur, wenn wir alle zu hundert Prozent bei der Sache sind, werden wir dieses Spiel gewinnen", orakelte der HCAB-Coach. Und so kam es am Samstagnachmittag gegen das Team von Fortschritt Mylau-Reichenbach in der Silberlandhalle auch. Die ersten 20 Minuten waren von Nervosität und Fehlern auf beiden Seiten geprägt. Die Annaberger Sieben schaffte es aber zunächst nicht, das Besprochene und die vorgegebene Taktik in die Tat umzusetzen. "Im Angriffsspiel wurde nicht konsequent genug auf die Lücken gegangen, die Torwurfquote lies ebenfalls zu wünschen übrig. Einziger Lichtblick in Halbzeit 1 war die Abwehrleistung", so Schneider. Vor allem hatte Felix Steiner daran großen Anteil, denn er entpuppte sich wie immer als sicherer Rückhalt im Gehäuse der Gastgeber. "Dadurch konnten wir den Gegner auf Abstand halten, auch wenn dieser nur gering war." Immerhin aber leuchtete nach 30 Minuten ein 11:8 für die Heimmannschaft von der Anzeigetafel.

Die Halbzeitansprache des Annaberger Verantwortlichen fiel etwas deutlicher als gewöhnlich aus. Für die zweite Hälfte war der HCAB aufgefordert, zu alter Stärke zurückzufinden und das eigene Spiel entwickeln. "Jedem sollte klar sein, dass dieses Spiel noch lange nicht gewonnen war", mahnte Schneider. Zwar legten seine Männer vor, doch die sich anschließende "Schwächephase" nutzte Mylau-Reichenbach, um in der 38. Minute zum 13:13 auszugleichen. Der Trainer der Gastgeber, der im Verlauf der 60 Minuten selbst vier Treffer beisteuerte, sah sich zu einigen Auswechslungen und Umstellungen genötigt. Diese brachten etwas Sicherheit ins Spiel, bis zur 50. Minute zog der HCAB auf 21:16 davon - und behauptete diesen Vorsprung bis zum Schlusspfiff in ähnlicher Höhe. Schneider jedenfalls war zufrieden und konnte konstatieren: "Dieses Spiel hat gezeigt, dass nur mit 100 Prozent Einsatz in dieser Klasse zu bestehen ist." Die Verantwortlichen seien sich sicher, dass jeder Einzelne für sich Erkenntnisse und Verbesserungspotenziale aus diesem Spiel mitnimmt. Beweisen kann die Mannschaft das bereits am kommenden Sonnabend, wenn der SV Plauen Oberlosa III(9./4:8) ab 16Uhr in der Silberlandhalle Annaberg aufläuft. Der HCAB (6./6:4) könnte im Falle eines Sieges bis auf Platz 3 vordringen.

 

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