Unfairness zerstört Freude am Extremenduro

Marcel Teucher hat das Drapak Rodeo der Endurosportler als bester Deutscher beendet. Trotzdem war der Wiesaer nicht zufrieden, was mehrere Gründe hatte. Viele Fahrer aus der Erzgebirgsregion haben dieses Rennen im Riesengebirge seit Jahren im Terminkalender stehen. Wie in der Vergangenheit galt es auch diesmal, in Petrikovice drei Fahrtage zu absolvieren, einen Prolog und zwei Extremenduros auf einer 30 Kilometer langen Runde. "Ich wollte dieses Rennen als Training für das Extreme Lagares und das Erzbergrodeo im Juni nutzen. Das Ergebnis stand deshalb im Hintergrund", so Teucher. Der Kurs mit vielen Auf- und Bachdurchfahrten lohnte die 300 Kilometer weite Anreise. Teucher qualifizierte sich neben Thomas Arnold aus Zwönitz für die Elite. Zur Hobby A reichte es für Philipp Liermann aus Wiesa und Ronny Mauersberger aus Geyer. Trotz Regens blieb die Strecke in einem guten Zustand. "Dennoch sind die Ergebnisse nicht aussagekräftig. Viele Polen und Tschechen haben sich ihre eigene Route gesucht, wurden aber nicht bestraft. Einige haben schwere Abschnitte sogar ausgelassen", wetterte Teucher, der deswegen nicht wieder an dieser Veranstaltung teilnehmen will. Mit Platz 16 war der KTM-Fahrer dennoch bester Deutscher, Arnold erreichte Platz 21. In der anderen Kategorie wurde Liermann 11., Mauersberger kam als 42. ein. (enis)

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