Veilchen lassen in Jena 53 Vereine hinter sich

Ringen, mitteldeutsche Meisterschaft: FCE Aue sticht Konkurrenz aus

Aue.

Neun Medaillen und Platz 1 in der Mannschaftswertung unter insgesamt 53 Vereinen: Die mitteldeutsche Meisterschaft der Jugend B und Junioren im klassischen und freien Stil hat sich für die Ringer des FC Erzgebirge Aue überragend angefühlt. "Top-Leistungen, Top-Ergebnis - da gibt es nichts zu meckern", sagt Chefcoach Björn Schöniger.

Die Veilchen ließen der Konkurrenz in Jena kaum eine Chance. Allen voran Faisal Raysi (57 kg/Junioren), der im Freistil der Top-Athlet des Tages war. Selbst den starken Greizer Rafar Ahmadi schickte der Auer technisch überlegen zügig von der Matte. Nach drei Pool-Siegen bezwang er im Finale Haydar Afshar souverän und darf sich mitteldeutscher Meister nennen. Das gilt für Klassiker Connor Sammet (97 kg) gleichermaßen, der keinerlei Probleme hatte. Nur gegen Martin Hettler war er auf der Hut, behielt gegen den Berliner aber kühlen Kopf und gewann 2:1. In der Jugend B trumpfte Finn Weiß (35 kg/F) auf. Keiner seiner Gegner sah einen Stich. Das Veilchen rief sehenswerte Stand- und Bodentechniken ab. Kampflos kam Magnus Klippel (74 kg/k) zu Gold.

Silber steuerten in der B-Jugend Erik Skotarczak (80 kg/F), Thorben Ebert (52 kg/k) und Erik Rau (68 kg/ k) bei. Ebert zeigte im Stand hervorragende Aktionen. Nur gegen Thalheims Erik Stoll musste er sich knapp geschlagen geben. Rau fand auch in einem Thalheimer seinen Meister, verlor einzig gegen Matti Rosenau. Bronze steuerten die Junioren Amir Dastouri (68 kg/k) und Maximilian Becher (77 kg/k) bei.

Durchwachsen lief es bei den Junioren im Freistil für Gul Hussein Adel (61 kg/4. Platz) und Jakob Barth (74 kg). Wobei Letzterer streckenweise super agierte. Aber letztlich fehlte ihm nach langer Verletzungspause Kondition. So verlor er drei Kämpfe kurz vor Schluss - Platz 5. In der B-Jugend belegte Slava Fedoseenko (44 kg/F) Rang 6. Marek Jungnickel (57 kg/F) wurde Siebenter.

Dank des Siegs im Mannschaftsvergleich trug der FCE entscheidend dazu bei, dass der Ringerverband Sachsen in beiden Stilarten die Verbandswertung klar gewann. Nächste Herausforderung: die deutsche Meisterschaft.


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