Venusberger am Auensee viermal auf dem Podest

Radsport: Selbst Stürze und Defekte können die Erzgebirger nicht bremsen

Venusberg.

Die Querfeldein-Spezialisten unter den Radsportlern des RSV 54 Venusberg haben in Granschütz überzeugt. 320 Teilnehmer betrieben beim vierten Lauf der Biehler-Cross-Challenge echte Werbung für den Crosssport. Auf einer anspruchsvollen Zwei-Kilometer-Schleife rund um den Auensee zeigten sie viele spektakuläre Aktionen. Der gastgebende Verein White Rock Weißenfels hatte zu seinem 13. Rennen eingeladen und die Veranstaltung bestens organisiert. Bei schönem Herbstwetter wurde vor einer ansehnlichen Zuschauerkulisse auf der technisch anspruchsvollen Kurs in allen Altersklassen toller Radsport geboten. Den Venusberger Akteuren gelang es dabei, vier Podiumsplätze einzufahren.

Während der drei Runden im Feld der knapp 50 Schüler überzeugten die Fahrer des Marcus-Burghardt-Junior-Teams, Pepe Albrecht und Colin Rudolph, mit Moral und Einsatzbereitschaft. Hinter Tagessieger Rohrmann aus Heidenau überquerte Albrecht auf Rang 2 die Ziellinie, gefolgt von seinem Teamkameraden Rudolph. Im spannenden Jugendrennen über vier Runden setzten sich Magnus Findeisen und Toni Albrecht nach dem Start sofort an die Spitze des über 40-köpfigen Feldes. "Bei der ersten Hindernispassage gingen einige etwas zu forsch zu Werke. An der Spitze stürzten mehrerer Fahrer, leider auch die beiden Venusberger", so Trainer Klaus Fischer. Während Findeisen das Rennen problemlos fortsetzen konnte, musste Albrecht zweimal das Rad wechseln und verlor an Boden. Nach dem souveränen Sieger Novotny (Dukla Prag) überquerte Findeisen als Dritter die Ziellinie. Wenig später komplettierte Albrecht (5.) das erfolgreiche Abschneiden des Junior-Teams. Luke Richter landete mit Platz 17 im Mittelfeld, Malin Zwintzscher sicherte sich als zweitbestes Mädchen Rang 21.

Unter den sechs Junioren zeigten die drei Venusberger einen ordentlichen Auftritt. Hinter dem überlegenen Sieger Wiegleb lieferten sich Giovanni Schmieder und der Weißenfelser Bundschuh ein packendes Finale um Rang 2. Am Ende setzte sich der Weißenfelser um wenige Zentimeter durch. Dennoch freute sich Schmieder über Bronze. Seriensieger Maxime Glöckner hatte diesmal nicht seinen besten Tag und belegte Platz 4. (mit kfis)

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