Verband sucht nach Lösungen für Meisterschaftstermine

Tischtennis: Hoffnung auf Austragung im Dezember schwindet - Auch Lehrgänge und andere Einzelturniere stehen auf der Kippe

Annaberg-Buchholz.

Seit dem 2. November ruht der komplette Spielbetrieb im Tischtennis wegen der Corona-Pandemie. Punktspiele wird es bis Jahresende keine mehr geben. Dennoch halten es die Verantwortlichen des Sächsischen Tischtennis-Verbandes für möglich, dass noch vor 2021 wieder die Kellen geschwungen werden. Schließlich gelten die Beschränkungen für Meisterschaften nicht bis zum Ende des Jahres.

"Wir wollen die Bezirks- und Landesmeisterschaften im Nachwuchs nachholen, terminlich steht aber noch nichts Konkretes fest. Dass wir Turniere bereits Mitte Dezember spielen können, ist eher unwahrscheinlich, aber ganz ausschließen möchten wir es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht", sagt Sportkoordinator Steffen Dörfler vom Sächsischen Tischtennis-Verband. Er geht zudem davon aus, "dass die Bezirksmeisterschaften der Senioren und auch der Damen und Herren nicht nachgeholt werden". Denn bereits im Januar und Anfang Februar seien die Landesmeisterschaften geplant. "Wenn wir diese spielen können, werden wir die Teilnehmer wahrscheinlich nach verschiedenen Kriterien nominieren", so Dörfler. Auf die anstehenden Beschlüsse der Politik werde der Verband kurzfristig mit Mitteilungen reagieren.

Fest steht schon jetzt, dass der für Dezember in Sayda geplante E-Landeskader-Lehrgang der Corona-Lage zum Opfer fallen wird. "Diesen haben wir bereits jetzt abgesagt, da wir zu solchen Lehrgängen einige Wochen vorher einladen, damit die Eltern längerfristig planen können", erklärt Dörfler. Davon betroffen ist auch das derzeit erfolgreichste Talent im Erzgebirge, Lenny Schubert. Der für den 1.TTV Schwarzenberg in der 2. Bezirksliga spielende Tannenberger darf aber zumindest trainieren. Ob das Erzgebirgs-Punktwertungsturnier im Dezember stattfinden kann, ist noch offen. "Es werden mehrere Optionen diskutiert. Vom Ausfall über eine Verlegung in den Januar bis hin zu einer alternativen Wertung laut bisherigen Wertungspunkten reichen die Alternativen", sagt Helge Reh, der Vorsitzender des Erzgebirgsfachverbandes. (tle)

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