Vereine der Kreisoberliga lassen Frist verstreichen

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Fußball: Verband bereitet Videokonferenzen mit den Männermannschaften vor

Annaberg-Buchholz.

In den Kadern der Fußball-Erzgebirgsligisten gibt es keine Veränderungen. Trotz der seit November andauernden Zwangspause für die Amateursportler wurde zwar einerseits die Wechselperiode im Januar nicht ausgesetzt, die Vereine haben jedoch andererseits keinen Gebrauch von der Möglichkeit gemacht, ihre Mannschaften zu verstärken. Demnächst will der Kreisverband mit allen in Kontakt treten.

Ein Grund für die Zurückhaltung in den Kaderstrukturen ist mit Sicherheit die unklare Situation mit Blick auf den weiteren Saisonverlauf sowie das Trainingsverbot. "Angesichts der aktuellen Lage wäre es schwer gewesen, neue Spieler überhaupt zu integrieren", sagt der Trainer des Oelsnitzer FC, Henrik Jokesch. In seinem Club gibt es dennoch die einzig nennenswerte Änderung zu vermelden - einen Abgang: Markus Langer schnürt in Zukunft seine Schuhe für den Lugauer SC in der 1. Kreisklasse. Generell aber gleichen sich die Stimmen und Argumente der Verantwortlichen. Nico Barthold, Trainer des BSV Gelenau, ist folgender Auffassung: "Solange persönliche Treffen nicht möglich sind, macht alles wenig Sinn." Aus einem anderen Blickwinkel bringt die nun schon mehr als drei Monate andauernde Pause aber auch einen Vorteil mit sich, wie Großrückerswaldes Trainer Christian Steingräber findet: "Da unsere Langzeitverletzten wieder fit sind, hatten wir gar keine Veranlassung, uns nach neuen Spielern umzusehen." In das gleiche Horn bläst Steffen Richter: "Wir haben uns auf uns konzentriert", betont der Trainer des SV Tirol Dittmannsdorf. "Es ist schwer genug, die vorhandenen Kicker ein halbes Jahr lang bei Laune zu halten. Aber die Verletzten haben jetzt viel Zeit gewonnen."

Ungeachtet aller bekannten und unbekannten Reglementierungen bereitet der Kreisfußballverband Erzgebirge für den Zeitraum vom 15. bis 18. Februar Videokonferenzen vor. Diese sollen laut Geschäftsführer Jens Breidel für die Herrenspielklassen anberaumt werden, um Optionen für die Fortsetzung und Wertung des Spielbetriebs 2020/21 zu thematisieren. "Die Vereine wurden dazu per E-Mail an ihr DFBnet-Postfach informiert", so Breidel. Bis zum 11. Februar erwartet der Kreisverband die entsprechenden Teilnahmemeldungen. (mit mas)

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