Vereine verankern Verzicht

Fußball: Neun Teams spielen freiwillig in einer tieferen Klasse

Annaberg-Buchholz.

Es rattert in den Fußballligen des Kreises. Nicht nur, weil einige Höherklassige ganz unten in ihren Staffeln hängen, sondern auch, weil einige freiwillig auf Klassenerhalt oder Aufstieg verzichten. Beim Kreisverband sind diesbezüglich neun "fristgerechte und unwiderrufliche Erklärungen" eingegangen, teilt Verbandsgeschäftsführer Jens Breidel mit.

So haben die SV Olbernhau und der BSV Gelenau mitgeteilt, dass sie nicht auf Landesebene antreten werden. Die Kreisliga-Ebene will der TSV Jahnsdorf verlassen, der SC Teutonia Bockau und der BSV Zschopautal haben den Aufstiegsverzicht für die Erzgebirgsliga erklärt. Der ESV Grünstädtel und der SV Tanne Thalheim II wiederum wollen aus der 1. Kreisklasse nicht nach oben, der BSV Gelenau II und der FSV Pockau-Lengefeld lehnen den Aufstieg in die 1. Kreisklasse ab. "Bei Spielklassenverzicht zählt die betreffende Mannschaft als erster Absteiger. Hat eine Mannschaft, die am Saisonende auf einem der Plätze 1 bis 3 steht, den Aufstiegsverzicht erklärt, rückt die nächstplatzierte aufstiegsberechtigte Mannschaft dieser Staffel nach", erklärt Breidel zum Prozedere.

Als fristgerecht galt der 30. April. Wer es sich nun noch anders überlegt, muss - je nach Urteil des Sportgerichts - mit einer Geldstrafe rechnen und in die kommende Serie mit einem Punktabzug starten. (mas)

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