Vereinstraining zahlt sich in Schulwettbewerb aus

Zschopaus Gymnasiasten sind am Volleyballnetz eine Klasse für sich. Doch auch in anderen Sportarten gibt es Erfolge zu vermelden.

Zschopau/Marienberg.

Die Winterferien sind den Schülern des Zschopauer Gymnasiums offenbar gut bekommen. Kräfte wurden gesammelt - nicht nur, um gute Noten im zweiten Schulhalbjahr zu erreichen. Auch im Sport haben sich die Mädchen und Jungen viel vorgenommen. Ausgeruht und doch aufgeweckt zeigten sich die Zschopauer beim Regionalfinale des Schulwettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia" im Volleyball. In der Wettkampfklasse IV, zu der Vertreter der Jahrgänge 2005 bis 2008 gehören, sicherten sich nicht nur die Mädchen den Sieg im Regionalfinale. Auch die Jungen nahmen den Siegerpokal mit nach Hause und qualifizierten sich somit fürs Landesfinale, das am 3. April in Grimma ansteht.

"So gut haben wir schon lange nicht mehr abgeschnitten", freut sich Sportlehrerin Corinna Steinert. Dabei hatte es die Konkurrenz beim Regionalfinale in Oederan durchaus in sich: "Es war ein anspruchsvoller Wettkampf." Als Sieger des Erzgebirges konnten sich die Zschopauer Gymnasiasten aber auch eine Etage höher gegen die besten Teams des Bereiches Chemnitz durchsetzen. Voraussetzung dafür war laut Corinna Steinert einerseits die gezeigte Leidenschaft. Andererseits wäre dieser Erfolg ohne den Volleyball-Club Zschopau wohl nie möglich gewesen. "Wir haben einige Schüler dabei, die dort schon länger trainieren. Das zahlt sich natürlich aus", sagt die Lehrerin, die an ihrer Schule eine Volleyball-AG leitet. Doch selbst dort würden die Schüler nicht ein solch hohes Niveau erreichen, wie es im Verein der Fall ist. Einen weiteren Beleg dafür lieferte das Zschopauer Gymnasium auf der Judomatte. Dort profitierte die Lehreinrichtung davon, dass viele Schüler an den Übungseinheiten des JC Gornau teilnehmen. Deshalb kam der Sieg beim Regionalfinale der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2003 bis 2006) nicht überraschend. Mit dem Erfolg in Chemnitz lösten die Zschopauer ihr Ticket zum Landesfinale, das am 25. Juni in Leipzig folgt.

Auch bei der Hallen-Leichtathletik schnitten die Schüler am besten ab, die in einem Verein trainieren. Dazu gehörten Zschopauer Gymnasiasten, die für den LV 90 Erzgebirge und beim SV 1870 Großolbersdorf aktiv sind. Erfolgreichster unter den 136 Teilnehmern war Jerome Düringer (LV 90) vom Gymnasium Marienberg, der in der AK 12 in drei Disziplinen das oberste Treppchen besteigen durfte. "Außerdem gab es sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen eine ganze Reihe von Doppelsiegern", berichtet Schulsportkoordinator Carsten Baude. Er hob die Leistung von Paul Dewart (M 14/Gymnasium Marienberg) hervor, der im Dreierhopp die Acht-Meter-Marke knackte. Unter den Mädchen ragte Lara Böhm (W 13/ Bebel-Schule Zschopau) mit 10,50 Metern im Kugelstoßen heraus.

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