Versöhnlicher Abschluss

Für die Badmintonspieler aus Marienberg war am letzten Spieltag gegen den Tabellenzweiten ein Remis zum Greifen an. Obwohl es nicht reichte, überwogen die positiven Aspekte.

Marienberg.

In der Abschlusstabelle der Sachsenliga steht der Badmintonverein Marienberg nur haarscharf über dem roten Strich. Ein Bild das trügt, denn angesichts von sieben Punkten Vorsprung auf den Vorletzten Meerane waren Abstiegssorgen beim BVM schon lange kein Thema mehr. Zum Sprung nach vorn reichten die Kräfte zwar auch nicht. Doch das Saisonfinale zeigte noch einmal, dass die Mannschaft durchaus mit den Spitzen-Teams der Liga mithalten kann.

Obwohl mit dem TSV Dresden II und der SG Robur Zittau der Tabellenzweite sowie der Sachsenmeister zu Gast waren, ließen sich die Gastgeber keineswegs abfertigen. "Es waren zwei schöne Spiele. Vor allem unsere Mädels waren wieder ganz gut dabei", berichtet Trainer Roy Rötzer. Nathalie Seidel gewann gegen Dresden nicht nur ihr Einzel, sondern auch das Damen-Doppel an der Seite von Judith Räder. Es war einer von zwei Drei-Satz-Erfolgen, denn auch Tim Kuchinke durfte jubeln, nachdem er im ersten Herren-Einzel über die volle Distanz gegangen war. Obwohl Trainer-Sohn Georg Rötzer, gehandicapt durch eien Knieverletzung, sein Einzel kampflos abgab, lag ein Remis in Reichweite. Letztlich fehlte beim 3:5 gegen die Elbstädter ein Punkt. Am dichtesten dran war ausgerechnet Georg Rötzer gewesen, der sich in den Dienst der Mannschaft stellte, sein Doppel mit Tom Dietel dann aber doch im dritten Satz verlor.

Auch beim 2:6 gegen Liga-Primus Zittau schlugen sich die Marienberger achtbar. Hier konnten Georg Rötzer und Tom Dietel punkten, und auch auf das Damen-Doppel war erneut Verlass. Im Einzel verpasste David Kaiser einen weiteren Erfolg nur knapp. Doch auch so war Trainer Roy Rötzer zufrieden, zumal er ausschließlich Zusagen erhielt, was die neue Saison angeht. "Tendenziell wird die Mannschaft so zusammen bleiben", verkündete der Coach, schränkte diese Aussage anschließend aber doch etwas ein: "Durch Studium oder Arbeit könnten sich noch Änderungen ergeben."

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