Verstärkung für den Erfolg

Nur zwei Partien stehen in der Erzgebirgsliga für die hiesigen Fußballer an. Trotzdem können sich die "befreiten" Crottendorfer nicht ausruhen.

Annaberg-Buchholz.

Da die derzeit meistbeschäftigten Fußballer des Altkreises, also die des SV Crottendorf, im Landespokal ran müssen, stehen am Sonntag ab 15 Uhr nur zwei Partien mit hiesiger Beteiligung in der Erzgebirgsliga an. Doch die haben es in sich: Treffen doch in beiden Fällen Mannschaften aufeinander, die in der hinteren Hälfte der Tabelle zu finden sind und deshalb Punkte dringender als andere brauchen.

VfB Annaberg II (14./1) - FSV Burkhardtsdorf (11./7): Die Burkhardtsdorfer haben vergangenen Sonntag mit einem 4:0 gegen Crottendorf aufhorchen lassen. Dennoch ist es VfB-Vorstand Willy Beckert nicht bange, zumal Annabergs Erste spielfrei hat. "Im Rahmen des Erlaubten werden wir uns deshalb mit zwei, drei Aktiven aus der Landesklasse-Mannschaft verstärken", blickt Beckert voraus. Er kann zudem darauf vertrauen, dass in seiner Mannschaft alle Mann an Deck sind.

Grundsätzlich ist das noch sieglose Schlusslicht aber dazu verdammt, endlich ein Spiel zu gewinnen. "Dafür müssen wir uns in der Offensive besser anstellen. Wer keine Tore schießt, kann nicht als Sieger vom Platz gehen. Und wenn wir die Punkte nicht holen, rücken die anderen Mannschaften schon ein ganzes Stück weg. Das wollen wir nicht", so Beckert.

Pockau-Lengefeld (9./9) - FV Königswalde (13./3): Mit nur einem Erfolg liegen die Königswalder auf dem vorletzten Platz der Tabelle. "Aber ich freue mich auf die Partie. Gegen Pockau-Lengefeld gibt es immer schöne Spiele, auch wenn wir dort lange nicht gewonnen haben", so Königswaldes Trainer Nico Barthold. Ein Sieg aus sechs Begegnungen seit 2015 bestätigen seine Worte. "Schon deshalb hoffe ich, dass es diesmal anders wird. Aus unserer Sicht sieht es bis auf einige erkältete Spieler ganz gut aus. Verletzt und gesperrt ist jedenfalls niemand."

Barthold sieht die Erzgebirgsliga ohnehin als Klasse, "in der jeder gegen jeden verlieren, aber auch gewinnen kann". Auf dem Pockauer Rasen wünscht er sich diesmal das bessere Ende für seine Jungs - wie zuletzt im Pokal: "Wenn wir die Leistung wie beim 2:0 gegen Schwarzenberg bringen, ist mir nicht bange."

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