VfB: Ohne Fleiß kein Preis

Platzpflege war eine der Aufgaben, denen sich die Annaberger unmittelbar vor Anpfiff der Testpartie widmen mussten. Belohnt wurde die Sonderschicht mit einem Erfolg.

Annaberg-Buchholz/Crottendorf.

Zwei Erzgebirgsligisten der Region haben am Wochenende die Möglichkeit genutzt, sich in Testbegegnungen auf die Rückrunde vorzubereiten. Während sich der SV Crottendorf den TSV Geyer zum Test eingeladen hatte, war Ifa Chemnitz beim VfB Annaberg zu Gast. Aus allen Lagern war anschließend zu hören, dass die Freundschaftsspiele ihren Zweck erfüllt hätten.

Der VfB musste zunächst eine neue Art der Erwärmung zelebrieren: Schnee schippen. "Die Chemnitzer wären sonst nicht aufgelaufen, obwohl der Schiri den Platz für spielfähig erklärt hatte", so VfB-Trainer Daniel Mannsfeld. Doch die Gastgeber lenkten ein, schnappten sich die Schneeschieber und räumten das Spielfeld weitgehend. Durch die Temperaturen war es auch nicht gefroren, sodass eine ordentliche Begegnung zustandekam. "Ich hatte zwar längst nicht alle Spieler zur Verfügung, da einige in München bei Bayern gegen RB waren, aber ansonsten bin ich zufrieden", betonte Mannsfeld. Vor allem die eingewechselten A-Jugendlichen hätten ihre Sache ordentlich gemacht, sich nicht versteckt. "Unterm Strich haben wir auch verdient gewonnen", so der VfB-Mann nach dem 2:1 (1:0). Kilian Gerlach schoss die Annaberger in Führung (20.), und nach Tim Rosenthals Ausgleich (70.) war fünf Minuten vor Schluss Valentin Breitfeld der Siegtorschütze.

Drei Tore in den ersten fünf Minuten, sechs insgesamt: Die Fußballer aus Crottendorf und Geyer haben dem Publikum am Sonnabend einiges geboten. Philip Unglaube (1.) und Chris Seydel (3.) brachten die Gäste ganz zeitig in Führung, Yannick Baumann erzielte dann frühzeitig den Anschluss (5.) und Lukas Ehmig noch in der Anfangsphase den Ausgleich (18.). Auch in Hälfte zwei fielen die Treffer kurz hintereinander. Erst war erneut Seydel für die Bingestädter erfolgreich (57.), anschließend besorgte Darius Hunger das 3:3 (59.). Der Crottendorfer Marcus Süß, der den am Kreuzband operierten Gunnar Langer an der Seitenlinie vertrat, fasste die Begegnung wie folgt zusammen: "Im ersten Spiel nach der Pause waren beide Mannschaften hinten noch löchrig, auf beiden Seiten haben zudem Leute gefehlt. Deshalb sollte das Ganze nicht überbewertet werden." Eine Zusatzschicht hatten die Crottendorfer bereits am Freitag eingelegt und für Top-Bedingungen gesorgt. "Auf dem Platz lag kein einziger Krümel Schnee", so Süß.


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