Viel Lob für Marienberger Nachwuchs

Die Ergebnisse stimmten nicht ganz, aber es gab viel Applaus. Die Jugendteams des FSV Motor haben zur Landesmeisterschaft Eindruck hinterlassen.

Marienberg.

Der Heimvorteil hat nicht den erhofften Schub gebracht. Die D- und A-Junioren des FSV Motor Marienberg haben bei den Futsal-Landesmeisterschaften überzeugt, auch wenn die nackten Zahlen etwas anderes vermuten lassen.

Im ersten Teil des prallen Tagesplans in der gut gefüllten Sporthalle Am Goldkindstein lieferten die D-Junioren der Marienberger eine gute Vorstellung ab. Nur die Punkte, die sammelten am Ende die anderen Teams ein. "Wir sind trotzdem zufrieden mit dem Auftritt der Jungs", gibt Trainer Julian Schröter zu Protokoll. "Die Mannschaft sollte gegen höherklassige Gegner dagegenhalten und sich nicht abschlachten lassen. Das ist uns ganz gut gelungen." Zu Beginn verloren die Erzgebirger knapp mit 0:1 gegen die zweite Mannschaft des VfB Auerbach aus der Landesklasse. "Da waren wir die bessere Mannschaft und hauen uns das 0:1 selber rein", hadert Schröter mit dem Ergebnis. Ein Fazit, das sich auch für das 0:2 gegen den Landesligisten VFC Plauen ziehen lässt, denn auch da boten die FSV-Kicker Paroli und lieferten den Vogtländern einen großen Kampf. "Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht", erklärt Schröter. Eine bessere Platzierung wäre möglich gewesen, so der Trainer weiter. Immerhin belohnten sich die Marienberger beim 1:3 gegen den FC Stollberg mit ihrem ersten Tor für den geleisteten Aufwand. Im Spiel um Platz 8 folgte dann ein 0:2 gegen die SG Handwerk Rabenstein. "Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Vorne sind wir leider zu harmlos und hinten machen wir noch zu viele Fehler", so Schröter. Den größten Nachteil habe seine Mannschaft in der Kondition, erklärt er. "Wir arbeiten an der Ausbildung in diesem Bereich. Da sind uns andere Mannschaften aktuell leider noch voraus." Trotz der Ergebnisse: die FSV-Mannschaft hat viel Lob für ihre Leistung erhalten. "Das Feedback der anderen Trainer war durchweg positiv. Das freut mich für die Jungs und das Lob haben sie sich definitiv verdient", erklärt Schröter.

Sportlich etwas besser lief es dann am Nachmittag für die A-Junioren der SpG Witzschdorf/Marienberg. Die lieferten sich mit den Teams der JFV Elster-Röder und der SG Handwerk Rabenstein ein Kopf-an-Kopf-Rennen um das Weiterkommen. Nach einem 0:0 gegen Rabenstein sowie einem 1:1 gegen Elster-Röder und dem 2:1-Sieg gegen die SpG Ifa/Germania Chemnitz standen alle drei Teams mit fünf Punkten da. Das bessere Torverhältnis bescherte Elster-Röder den Gruppensieg, während es zwischen der SG Handwerk und den Erzgebirgern zum entscheidenden Sechsmeter-Schießen kam. "Dort verschoss leider unser letzte Schütze", erklärt Co-Trainer André Feig. "Ohne Niederlage in der Gruppenphase auszuscheiden, ist schon sehr unglücklich." Seine Mannschaft habe sich in der ungewohnten Futsal-Variante gut verkauft und Eindruck hinterlassen, so Feig weiter. "Auch wenn uns das Glück am Ende leider gefehlt hat." Im Duell um den fünften Platz unterlagen die Erzgebirger dem VFC Plauen mit 0:3 und beendeten das Turnier damit auf Rang 6. "Das Ergebnis geht in Ordnung. Plauen hatte die spielstärkste Truppe des Turniers", erklärt Feig. Er war zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. "Mit etwas mehr Glück hätten wir mehr erreichen können. Aber wir haben uns nach dem ersten Spiel gesteigert und gezeigt, dass wir mithalten können."

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