Viel Neues in der Pfanne

Einiges zu tun haben die Getzen-Rodeo-Macher. Auch wenn es diesmal Probleme mit dem Termin gegeben hat, läuft jetzt alles wie geschmiert.

Grießbach.

Der 21. Oktober steht in Grießbach ganz im Zeichen des Motorsports. Bereits zum siebten Mal wird dort das Getzen Rodeo Extreme Enduro ausgetragen. Die Veranstalter vom "Getzen Rodeo e. V." erwarten dazu nicht nur einige tausend Zuschauer, sondern auch Spitzenfahrer und internationale Beteiligung.

Erstmals wurde der Termin im Grießbacher Getzenwald sogar auf einen Sonntag und dazu noch um sechs Tage vorverlegt. "Damit es zu keinen Überschneidungen mit anderen Veranstaltungen kommt", erklärt Falko Haase, einer der beiden Vereinsvorsitzenden. Die Motorradsportfans bekommen dann nacheinander zwei Topveranstaltungen in der Region zu sehen: erst das beliebte Getzen Rodeo am 21. Oktober, am 27. Oktober dann das Finale der Deutschen Enduro-Meisterschaft mit "Rund um Zschopau".

Derzeit sind die Macher des Getzen Rodeos vor allem mit dem Präparieren des Geländes beschäftigt. "Nachdem wir im Vorjahr bereits einiges daran gemacht haben, arbeiten wir seit der Zeitumstellung im Frühling jeden Montag und an den Wochenenden an der Strecke", so Haase, der betont, dass sich seine Truppe dank der Hilfe vieler Freiwilliger zeitlich im Plan bewege. Doch nicht nur die Piste, sondern auch an den Zuschauerbereiche wird emsig gewerkelt. "Von den Tribünen aus sollen die Besucher eine optimale Sicht haben", erklärt Haase. "Eine Videowand wird zusätzlich diverse Blickwinkel auf das Geschehen ermöglichen."

Das Getzen Rodeo besteht aus zwei Läufen: dem Getzen Race, einem zweistündigen Hauptrennen mit maximal 50 Teilnehmern, und dem Getzen Champ als Finale. Bei letzterem geht es über fünf Runden, wobei sich nur die besten zwölf Fahrer aus dem Getzen Race qualifizieren. Für das verbleibende Dutzend gibt es zudem eine weitere Neuerung: Sieben Fahrer werden kurz vor Ende aus dem Wettbewerb genommen. Die Top 5 fahren weiter, müssen noch 200 Meter ohne fremde Hilfe zurücklegen und im Zielsektor die nahezu senkrechte Felswand unter dem Siegerbogen überwinden. Wer als Erster oben steht, ist der neue Getzen Champ und kann sich über 10.000 Euro Preisgeld freuen. Insgesamt loben die Veranstalter in diesem Jahr Prämien von rund 22.000 Euro aus. "Neu ist weiterhin, dass wir im Getzen Race gegen den Uhrzeigersinn fahren, im Champ dagegen im Uhrzeigersinn", berichtet Haase. Das Ziel befindet sich jetzt im Wald, während der Start zum Getzen Race wie gehabt am Grießbacher Sportplatz und der zum Getzen Champ an der "Speckschwarte" erfolgt, so Haase weiter. Auch lege der Verein Wert darauf, die Wege frei zu halten. Und er freue sich, dass das Mogatec-Gelände in diesem Jahr zur Zentrale wird - mit Fahrerlager und Festgelände - und nicht mehr im unbefestigten Terrain am Sportplatz mitsamt aller möglichen Schlammpassagen nach eventuellen Regengüssen angesiedelt sein muss. Aber bis die Enduropiloten am Gasgriff drehen können, ist noch einiges zu tun. Unter anderem fehlt ein Name für die senkrechte, finale Felswand. Humorvolle Vorschläge nehmen die Veranstalter dafür gern entgegen. (frgu/mas) www.getzenrodeo.net

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