Vier verzwickte Vorhaben

In der Landesklasse und in der Erzgebirgsliga geht es für die Fußballer in die 11. Runde. Drei der vier Mannschaften der Region müssen auswärts ran.

Wiesa.

Nur der BSV Zschopautal darf am Sonntag auf seiner Wiese in Wiesa antreten. Die anderen Mannschaften haben vor dem Anpfiff, der jeweils 14 Uhr erfolgt, eine mehr oder weniger weite Anreise vor sich.

Zschopautal (12./7) - Oelsnitz (8./ 13). Innerhalb seiner Aufholjagd müssen die Gastgeber nachlegen. Nach dem Erfolg in Crottendorf gehen sie mit breiter Brust in die Partie gegen Oelsnitz, zumal die Zahl der Verletzten gen Null geht. Für Trainer Mirko Schneider gibt es jedenfalls kein anderes Ziel als drei Punkte: "Es wird Zeit, mal ein Heimspiel zu gewinnen. Sonst können wir den Anschluss ans Mittelfeld nicht herstellen." Ihm wird nur Vaculik fehlen, der vergangene Woche verletzt ausgewechselt werden musste.

Zschopau/Krumhermersdorf (3./ 19) - Annaberg (7./17). Vier Plätze, aber nur zwei Punkte trennen die zwei Teams. Doch obwohl der VfB die letzten sechs direkten Vergleiche nicht verloren und vier davon sogar gewonnen hat, sieht die Welt nicht ganz so rosig aus."Wir waren vom Ergebnis her zwar besser, spielerisch aber meistens nicht", sagt VfB-Trainer Nico Bazan. Diesmal stehen die Vorzeichen ungünstig. Bazan selbst, Daniel Mai, Richie Schulze und Tommy Meyer werden fehlen. "Es wird schwierig, diese Ausfälle zu kompensieren", so Bazan, der während seiner Zeit als Interimscoach selbst nicht auflaufen will. Auf der anderen Seite steht einer an der Linie, der die Annaberger kennt: Ex-Trainer Uwe Kiesel, unter dem auch Nico Bazan gespielt hat. Und den wurmen die vergangenen Niederlagen, sodass der Tabellendritte zusätzlich motiviert sein dürfte.

Großrückerswalde (5./18) - Crottendorf (9./13). Nahezu ausgeglichen ist die Bilanz, wenngleich die Crottendorfer im Vorjahr zweimal verloren haben. Zudem sitzt ihnen das 1:3 gegen Zschopautal noch in den Stutzen. "Ich bin schon noch sauer. Wenn wir in der ersten Hälfte wieder so spielen, kriegen wir diesmal zehn Tore eingeschenkt", ist sich Trainer Daniel Mannsfeld sicher. Andererseits hofft er auf einen lange Zeit ungeklärten Spielausgang, weil dann die Gastgeber vielleicht nervös werden. Personell hat Mannsfeld alles an Deck.

Olbernhau (5./16) - Gelenau (8./ 14). In der Landesklasse steht ein Erzgebirgsderby an. Die Gelenauer wollen dem Aufsteiger etwas Zählbares abringen. Dass dies nicht einfach wird, zeigt der starke Saisonstart des SVO. "Er ist kein typischer Aufsteiger und hat sich im Sommer nochmals verstärkt", so BSV-Trainer Kay Morgenstern. Er schiebt den Gastgebern die Favoritenrolle zu: "Sie sind extrem robust, geben keinen Ball verloren." Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Rivalen endete 2:2 - 2010 in der Bezirksklasse. Mit einem Remis könnte Morgenstern auch diesmal gut leben. "Das kommt aber auf den Spielverlauf an." Verzichten muss Gelenau auf den gesperrten Mittelfeldmotor Marcel Walzcak. (mit grb)

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