Vorjahressieger jubeln erneut

Der Pobershauer Berglauf war in diesem Jahr nicht ganz so stark besetzt wie im vergangenen. Dies betraf allerdings eher die Quantität statt die Qualität des Starterfeldes.

Pobershau.

Mit 152 Zielläufern sind die Organisatoren des 22. Pobershauer Berglaufes um Gesamtleiter Sten Reichel ganz zufrieden gewesen. "Da der Lauf ziemlich kurzfristig verschoben werden musste und an diesem Wochenende weitere Läufe stattfanden, sind wir nicht an die sonst übliche 200er-Marke herangekommen. Wichtig war aber, dass die mehr als 25 Helfer für einen reibungslosen Ablauf sorgten und dass es zu keinerlei Zwischenfällen kam. Von vielen Startern gab es ein positives Feedback. Da auch das Wetter mitspielte, war es ein rundum gelungener Wettkampf", lautete das Fazit von Reichel.

Den ersten Höhepunkt stellte der Bambinilauf dar. Angefeuert von den Eltern und Großeltern, stellten elf Kindern im Alter von zwei bis fünf Jahren schon beachtliche Kondition unter Beweis. Nach 300 Metern war besonders bei den Siegern Matthias Rau vom gastgebenden TSV Pobershau und Anna Bieber (ATSV Gebirge/Gelobtland) die Freude groß. Schwerer hatten es die jungen Lokalmatadoren in den höheren Altersklassen, da unter anderem aus Ehrenfriedersdorf und vom LV 90 Erzgebirge starke Sportler am Start waren, die Pobershaus Hoffnungsträger Philipp Ehrig (U 10), Almut Reichel und Matthäus Hengst (beide U 12) auf die Plätze 2 beziehungsweise 3 verwiesen.

Aus der Region durften Lea Schmieder (ATSV/U 8) vor Jocy Ehrig (TSV) und Ylvie Ullmann (TSV Olbernhau/U 10) vor Emma Bratfisch (TSV) Siege bejubeln. Nachwuchstrainer Danilo Schneeweiß vom ATSV Gebirge/Gelobtland war vor allem mit Jonas Müller und Dauersiegerin Sharlynn Gärtner, die an der Sportschule Klingenthal trainiert, zufrieden. Beide dominierten die U-14-Wettbewerbe. Inklusive Cedric Gärtner (U 18) und Andre Wolf (M 40) stellte der ATSV die meisten Altersklassensieger (6) vor dem LV Limbach 200 (4) und TSV Olbernhau. Letzterer war dank Hanna Bader (U 16), Michaela Ullmann (Jedermannslauf) und Ylvie Ullmann dreimal auf dem obersten Treppchen vertreten. Insgesamt konnten 20 Vereine mindestens einen Sieger stellen. "Das zeigt, wie breit das Feld mit 48 Vereinen beziehungsweise Orten vom Vogtland über Leipzig bis Meißen gefächert war", so Sten Reichel.

Ältester Teilnehmer war mit 79 Jahren der Zschopauer Karl-Heinz Hercht, der lächelnd zur Siegerehrung sagte, dass er nächstes Jahr gern wiederkommt. "Dann muss ich ja nur noch eine Runde laufen", so der Grund. Diesmal hatte der Zweite der M 75 noch 10,1 Kilometer zurückgelegt. Für den Marienberger Walter May, der Silber in der M 70 gewann, war es bereits der 17.Start beim Pobershauer Berglauf. Den Hauptlauf der Frauen über zwei Runden (10,1 km) gewann Titelverteidigerin Anne Gründler von der SG Adelsberg. "Obwohl ich knapp zwei Minuten langsamer war als im Vorjahr, lief es gut bei mir. Nach dem Bergsprint bei zwei Kilometern war ich ganz schön ausgepowert, habe mich aber dann schnell wieder erholt. Die Wärme macht mir nicht soviel aus, Kälte mag ich nicht", so die Siegerin.

Den über drei Runden führenden Hauptlauf der Männer gewann wie schon im Vorjahr Stefan Seidel. In tollen 1:01:31 Stunden war der Sportler der SG Adelsberg sogar schneller als 2018. Auch er gewann als " Zugabe" den Bergsprint. "Ich bin das Rennen nicht so schnell angegangen wie einige Jungspunde und konnte mich am zweiten Berg absetzen", berichtet Seidel, der das familiäre Flair des Laufes hervorhebt.

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