Vorm Kappenball wartet der Primus

Eine harte Nuss haben am Samstag die Gelenauer Regionalliga-Ringer zu knacken. Im Hinkampf waren sie gegen Spitzenreiter Markneukirchen schon ganz nah dran.

Gelenau.

Auf Ringkampf-Fans wartet am Samstagabend im Gelenauer Sportareal "Erzgebirgsblick" ein echtes Highlight. Schließlich ist ab 19.30 Uhr mit dem AV Germania Markneukirchen der Spitzenreiter der Regionalliga Mitteldeutschland zu Gast beim RSK Gelenau. Obwohl die Rollen klar verteilt sind, ist mit einem spannenden Vergleich zu rechnen. Bereits im Hinkampf hatten die Erzgebirger den haushohen Favoriten in Bedrängnis gebracht. Beim 14:16 reichte es letztlich nicht ganz zum Auswärtssieg. Nun wollen die RSK-Athleten erneut versuchen, den verlustpunktfreien Staffelkrösus herauszufordern.

Nach Lage der Dinge stehen Trainer Björn Lehnert alle Athleten zur Verfügung. "Die kommen schon deshalb alle, weil sie anschließend das runderneuerte Volkshaus beim Kappenball einer Nagelprobe unterziehen wollen", sagt Lehnert mit einem breiten Grinsen. Allerdings fordert er vorher von seinen Männern, dass sie auf der Matte alles geben. "Unser Ziel - wie im Hinkampf - sind zehn Zähler. Dass es dann 14 geworden sind, hat schon alle überrascht", sagt der 38-jährige Coach. Und es hätte am 21. September gar zur ganz großen Überraschung reichen können, hätte Hassan Ismail noch zwei Sekunden länger standgehalten. Denn nur Bruchteile fehlten ihm zum Punktsieg, den er am Ende dann aber doch seinem Kontrahenten Roman Walter überlassen musste. "Wenn alles passt, ist alles möglich. Aber nur dann", sagt Björn Lehnert, dessen Schützlinge im Vogtland die Hälfte der Duelle für sich entschieden hatten. Vielleicht gelingt das ja wieder.

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