Vorsprung trotz Patzer ausgebaut

Fußball, Kreisliga: Primus Blau-Weiß Deutschneudorf spielt 2:2 - Drebach/Falkenbach klettert im Klassement

Deutschneudorf.

Am 21. Spieltag der Fußball-Kreisliga Ost hat Tabellenführer Blau-Weiß Deutschneudorf anscheinend versucht "die Politik der kleinen Schritte" auf den Rasen umzusetzen. Mit kleinen Schritten nähern sie sich dem angestrebten Ziel Aufstieg an. So gelang es den Deutschneudorfern trotz nur einen Punktes aus dem 2:2 beim Tabellenzwölften TSV Mildenau, den Vorsprung auf Verfolger Eintracht Zschopautal auszubauen. Blau-Weiß-Coach Olaf Mehnert sagte: "Irgendwie hab ich das Gefühl, dass es meine Mannschaft ganz spannend machen will. Zwar hatten wir fünf Stammspieler zu ersetzen, aber das darf keine Entschuldigung sein. Die Jungs müssen jetzt echt loslegen."

Vier Punkte liegen die Zschopautaler, die nicht für den Spielbetrieb in der Erzgebirgsliga für nächste Saison gemeldet haben, nun hinter den Deutschneudorfern und mussten sich 1:3 bei Motor Marienberg II geschlagen geben. Der Marienberger Trainer Ralf Pönig lobte seine Elf für ihre engagierte Leistung. "Die ersten 30 Minuten waren wir klar besser. Zum Ende hin haben wir nur noch verteidigt. Doch der Gegner hat vier Großchancen ausgelassen", so Pönig. Die Kicker des FV Drebach/Falkenbach II haben ihre gute Form in der Rückrunde mit einem 2:1-Auswärtserfolg beim FV Amtsberg bestätigt. Dessen Abteilungs-Leiter Jürgen Richter war verständlicherweise mit der Partie sehr unzufrieden: "Ein typisches Abstiegsspiel, was wenig mit Fußballspielen zu tun hatte. Wir machen hinten auf, kriegen prompt die Quittung und nach vorn hin läuft nichts zusammen."

Bei der BSG Motor Zschopau sah das ganz anders aus. Mit einem 4:1 entführten sie sehr effizient auftretend einen Dreier aus dem Duell mit der Großrückerswalder Reserve und festigten Rang 3. Marcel Weiß, der Coach des gastgebenen SV sagte: "Durch ein dummes Foul kriegen wir den Ausgleich, und verteilen dann noch zwei Geschenke, die dankend angenommen werden. Zschopau war nicht unbedingt die bessere Mannschaft, aber sie haben unsere Fehler ausgenutzt und bestraft."

Krumhermersdorf ist durch ein 1:8 beim SV Neudorf wieder in die Nähe der Abstiegszone geraten. Dort wo die SG Wolkenstein sich nach ihrem 2:5 in Geyer weiter aufhält. Auch die Zöblitzer können nach einem 2:3 ihres VfB beim Schlusslicht Borstendorf längst noch nicht durchatmen. (eli/urba)

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