Wanderpokal erfolgreich verteidigt

Beim 2. German-Cup der Billardsportler in der Disziplin Eurokegel hat es einen Doppelsieg für den SV Leukersdorf gegeben.

Leukersdorf.

Mit breiter Brust kann Billardkegler Eric Baldermann vom SV Leukersdorf zum "International Eurokegel Team-Championship" nach Gyomaendröd in Ungarn reisen. Dort wird er am letzten Wochenende im August mit weiteren Deutschen um ein erneutes Top-Ergebnis bei einem hochkarätig besetzten Turnier in dieser noch jungen Disziplin kämpfen. Eurokegel gibt es erst seit 2014, der erste Wettbewerb fand 2015 ebenfalls in Ungarn statt.

Die Generalprobe für die Reise nach Gyomaendröd ist hervorragend gelungen. Beim 2.German-Cup der Eurokegler in Buer, einem Stadtteil von Gelsenkirchen, erreichten die beiden Starter des SV Leukersdorf, Eric Baldermann und Ronny Neumann, ein optimales Ergebnis. Sie belegten die Ränge 1 und 2. Für beide sei das Finale ein Traum, aber auch ein hartes Stück Arbeit gewesen, sagt Baldermann. "Wir waren vorher bei Wettkämpfen noch nie gegeneinander angetreten und haben uns nichts geschenkt."

Tatsächlich war es ein heiß umkämpfte Finale. Den Ausschlag gaben letztlich nur kleine Fehler von Ronny Neumann. So musste der 45-Jährige nach einer 1:0-Satzführung die Begegnung noch abgeben und unterlag seinem Vereinskollegen mit 1:3. Für Eric Baldermann ging ein Traum in Erfüllung. "Ich habe meinen Erfolg vom ersten German-Cup der Saison wiederholen können und damit den Wanderpokal verteidigt", so der 29-jährige Dresdner.

Auf dem Weg ins Endspiel hatten sich die Leukersdorfer in der Gruppenphase mit dem jeweils ersten Platz klar durchgesetzt. Neumann bezwang Thomas Wember (Datteln) 3:2 sowie Peer Sachse (WSV Chemnitz) und Holger Kroke (BC Grüner Tisch Buer) jeweils 3:1. Mit 3:1 endeten auch das Viertel- und Halbfinale gegen Thoralf Weidner beziehungsweise André Hehne (beide Empor Freiberg),

Ähnlich lief es für Baldermann: Zwei glatte 3:0-Siege gegen Jeanette Schulz (Sachsen Müglitztal) und Tilo Frischke (WSV Chemnitz) sowie ein 3:1 gegen Daniel Thiele (Empor Freiberg) bedeuteten den Einzug in die K.o.-Runde. Dort gab der Physiotherapeut gegen Lothar Friebel (Empor Freiberg) und Siegfried Jeschky (SV Neschwitz) nur jeweils einen Punkt ab. "Zugegeben, Ronny und ich hatten auch etwas Glück bei der Auslosung, da wir als Mitfavoriten nicht vorher aufeinander getroffen sind", so Baldermann. Aber auch die Halbfinalspiele fanden auf hohem Niveau statt. Bei rund 40 Grad Celsius sei es für viele Sportler am Ende auch eine Kraftfrage geworden.

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