Weißbacher fahren Erfolge ein

1500 Zuschauer haben für 22 Pferdesportprüfungen den Weg zum Reit- und Fahrturnier auf sich genommen. Damit haben die Gastgeber eine Termin-Hürde gemeistert.

Weißbach.

Auch wenn es am selben Wochenende durch den RFV Dorfchemnitz eine große Konkurrenzveranstaltung für Pferdesportler im Erzgebirge gegeben hat, ziehen die Verantwortlichen des Reit- und Fahrvereins Weißbach eine positive Bilanz nach ihrem Jahres- höhepunkt. "Verteilt auf die drei Tage konnten wir insgesamt knapp 1500 Zuschauer begrüßen", sagt der Vereinsvorsitzende Frank Drescher. Es habe zusätzlich noch etliche Nachmeldungen der Nachbarvereine aus dem Erzgebirge gegeben, von Reitern denen der Zeitplan in Dorfchemnitz zu eng oder unpassend angesetzt war.

In entspannter Atmosphäre und ohne Eintritt zu bezahlen, konnten sich die Besucher ab Freitag einen schattigen Platz neben den Spring- und Dressurplätzen suchen oder einen Abstecher hinunter in das Weißbacher Biotop machen, wo die Geländefahrprüfungen ausgetragen wurden. Frank Drescher erklärte: "Wir haben uns seit einiger Zeit gegen Eintrittsgelder bei der Veranstaltung entschieden. So kommen auch die Neugierigen, die einfach nur mal schauen wollen und bestellen dafür an den Ständen vielleicht ein Getränk oder eine Wurst mehr." Auch Drescher nahm sich die Zeit, um mitzufiebern, als seine Tochter Marlen auf Santiago 5 ihre Dressurprüfung der mittelschweren Klasse absolvierte. Die Wertung von 6,0 reichten zu Platz 7. Es gewann Renée Leppelmeier vom PSV Wernsdorf auf Smiling Boy mit 7,2 Punkten.

Groß war die Freude der Gastgeber auch über die Erfolge der weiteren Vereinsmitglieder. So holte sich Angela Walther auf Boston Gold jeweils den dritten Platz in der Dressurpferdeprüfung der Klassen L und M. Andreas Kempe belegte mit seinem Zweispänner im Dressurfahren den vierten Platz, im Hindernisfahren den sechsten und im Geländefahren den dritten Platz. Aber auch die jüngsten Weißbacher Lokalmatadoren zeigten am Sonntagnachmittag ihr Können und erreichten im Führzügelwettbewerb gute Platzierungen.

Am Samstag präsentierte sich Marie Reuther auf Benito im Stilspringen. Für den PSV Großrückerswalde startend, kam sie mit 6,2 Wertungspunkten auf Rang 7, ihre Vereinskollegin Nele-Marie Nörenberg ritt auf Calvadox mit einer 6,6 zu Bronze. "Benito hat einmal verweigert, deswegen haben ich 0,5 abgezogen bekommen und habe Platz 3 verpasst", so Reuther. Ihr Pferd treffe aber keine Schuld: "Ich bin zu langsam angeritten und habe Benito nicht deutlich genug das Zeichen zum Springen gegeben."

Für Großrückerswalde war auch Routinier Bernd Schaarschmidt am Start - allerdings mit zwei Pferden, Enzo und Mira 627, die in den Fahrprüfungen seine Kutsche zogen. "Die Zeit muss eingehalten werden, und alle Hindernisse und Tore sind so schnell wie möglich fehlerfrei zu passieren," erklärte Schaarschmidt, bevor es für ihn und seinen Co-Piloten Frank Reuther auf die Runde ging. "Ich muss genau aufpassen, dass wir uns nicht verfahren, und Bernd rechtzeitig die Richtung oder Tipps bei der Anfahrt der Hindernisse vorgeben", so Reuther.

Die Sachsenmeisterschaft im Pony-Einspännerfahren gewann Antje Faber vom RVV Sehlis mit ihrem Pony Haribo, Vizemeister wurde Jörg Richter (RFV Dorfchemnitz) mit Noel. Den dritten Platz dieser Titelkämpfe belegte Tina Günther vom RSV 1970 Limbach-Oberfrohna mit ihrem Pony Dillyn Casper.

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