Weiter auf der Erfolgswelle

Die Ringer des RSK Gelenau haben auch das nächste Erzgebirgsderby für sich entschieden. Gegen Lugau gab es ein klares 19:5.

Gelenau.

Wenn es in der Liga, läuft, dann ist auch die Unterstützung da. Zum Regionalliga-Derby des RV Eichenkranz-Lugau gegen den RSK Gelenau quetschten sich gestern 300 Menschen in die kleine Turnhalle an der Sallauminer Straße. Und mindestens die Hälfte waren Gelenauer, die auch akustisch ganz klar den Ton angaben.

Sie hatten ja auch einiges zu feiern. Eine Woche nach dem Sieg gegen Thalheim rangen die Athleten des RSK auch den anderen Erzgebirgskontrahenten nieder und entführten zwei wichtige Punkte. Der Lohn: Tabellenplatz 2. "Das ist eine schöne Momentaufnahme. Aber unser Zielstellung Platz 4 bis 6 korrigieren wir nicht gleich", sagte ein vergnügter RSK-Trainer Björn Lehnert. Fünf Siege hatte er den Lugauern im Vorfeld zugetraut. Am Ende waren es nur zwei. Frederik Esser, der im 71-Kilo-Limit Felix Franke keine Chance ließ und Anton Vieweg, bei dessen Gegner Fabian Jänicke der Schiedsrichter genau auf die Finger schaute und kurz vor Schluss die entscheidende Strafe anzeigte. "Wir hatten uns beide an den Fingern gefasst. Da hatte ich ein bisschen Glück", räumte Vieweg ehrlich ein.

Abgesehen von diesen beiden Höhepunkten aus Lugauer Sicht, hatten die Gäste das Geschehen auf der Matte voll im Griff. Besonders Erik Löser im letzten Duell und Daniel Franke machten mit ihren Gegnern was sie wollten. "Ich hatte sicherlich schon schwierigere Kämpfe zu bestreiten. Aber so einfach war es dann doch nicht. Ringen können hier alle", sagte Franke, der 40 Jahre alte Gelenauer Routinier. Die Ringer des RSK Jugendkraft entschieden darüber hinaus auch das innerpolnische Duell für sich - trotz fehlendem Feiertag in der Heimat waren alle vier Sportler aus dem Nachbarland angereist. Kamil Wojciechowski entschied den direkten Vergleich gegen den Lugauer Krysztof Sadowik knapp für sich. Cezary Sadowski hatte mit Toni Peprny, der wieder im ungeliebten freien Stil ran musste, zudem überhaupt keine Schwierigkeiten. Robert Dobrodziej stand bei den Eichenkränzen hingegen auf verlorenem Posten. Weil das bisherige Schlusslicht Potsdam gewann, sind die Lugauer nun selbst Tabellenletzter.

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