Weltcup vorerst außer Reichweite

Skeleton: Susanne Kreher will sich noch empfehlen

Bärenstein.

Erstmals seit mehreren Jahren startet kein Skeleton-Ass aus dem Erzgebirge im Weltcup. Nach der für ihn sehr enttäuschenden Selektion und Platz 4 bei der Deutschen Meisterschaft fehlt nicht nur Vizeweltmeister Axel Jungk im deutschen Aufgebot. Neben dem Hohndorfer, der für den BSC Sachsen Oberbärenburg startet, wurde auch seine Vereinskollegin Susanne Kreher nicht nominiert. Die Bärensteinerin muss zunächst weiter auf ihren zweiten Einsatz in der höchsten Rennserie warten.

Die Vorjahres-Dritte landete bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften in Winterberg hinter Tagessiegerin Tina Hermann vom WSV Königssee, Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland) und Lokalmatadorin Hannah Neise auf Platz 4. Zwischenzeitlich hatte Susanne Kreher in beiden Durchgängen sogar auf Titelkurs gelegen, doch am Ende betrug ihr Rückstand zur Spitze 0,49 Sekunden. Die im Sommer von Altenberg nach Dresden gezogene Vize-Juniorenweltmeisterin war dennoch prinzipiell zufrieden. "Ein Platz in den Top drei wäre natürlich besser gewesen. Aber ich bin froh, dass ich noch mal zeigen konnte, dass ich mit der Spitze mithalten kann", so die 20-Jährige. In der Selektion, die insgesamt vier Rennen umfasste, konnte sie dennoch nicht ganz an ihre starken Auftritte der Vorsaison anknüpfen.

"In Altenberg lief es leider in der Bahn noch nicht so gut, vor allem der Kreisel war das Problem", sagt Susanne Kreher nach den dortigen Rängen 3 und 4. Das Rennen im lettischen Sigulda, das sie als Fünfte abschloss, bewertet die Ex-Leichtathletin als solide. "Es war das erste Mal, dass ich auf der Bahn am Start war - und die ist schon sehr anspruchsvoll", betont die Erzgebirgerin, die im Sommer zu Jungks Trainingsgruppe nach Dresden gewechselt ist.

Im Januar will sie im Intercontinental-Cup starten - eine Serie, in der sie 2019/20 als Gesamt-Zweite geglänzt hatte. Doch zunächst einmal ist intensives Training am Stützpunkt in Altenberg angesagt. "Auf jeden Fall werde ich erstmal Spurschlitten fahren beim Europacup Ende November in Winterberg. Eventuell starte ich auch beim Europacup Mitte Dezember in Sigulda", so Susanne Kreher. Bei der Junioren-WM in St. Moritz will sie dann doch noch das Ticket für die Heim-WM lösen. Dazu müsste sie in der Schweiz aber den Titel holen. (kling)

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