Wiesaer bei 111 Megawatt unter Strom

Enduro: Teucher schafft es in Polen bis ins Ziel

Wiesa.

Marcel Teucher hat sich erneut eine Finishermedaille beim Rennen "111 Megawatt" geholt. Bereits vor zwei Jahren war der der Wiesaer in der größten Kohlenmine Europas, etwa 90 Minuten vom polnischen Warschau entfernt, auf die Strecke gegangen. "Dort hat sich aber einiges geändert. Damals waren mehr Extrem-Enduro-Elemente integriert mit unzähligen Auf- und Abfahrten. Diesmal war es bis auf ein, zwei Hänge ein Cross-Country-Rennen mit sehr vielen schnellen Passagen", sagt der 30-Jährige.

Bei diesen Varianten habe er zu viele Defizite, konnte nur in der Endurocrosssektion und im schweren Countryabschnitt seine Stärken ausspielen. In der Qualifikation sicherte sich der KTM-Sturm-Fahrer mit Platz 59 unter 1000 Teilnehmern einen Platz in der ersten Startreihe. "Direkt nach dem Beginn entwickelte sich eine dichte Staubwolke. Ich bin auf Nummer sicher gegangen, habe das Tempo zunächst rausgenommen. Mein Ziel war es, die Pflichtrunden im festgelegten Zeitfenster von 4 Stunden zu schaffen. In den technischen Abschnitten konnte ich dann viele Fahrer überholen", so Teucher. Nach 3:08 Stunden sah er vor mehr als 15.000 Zuschauern auf Platz 47 die Zielflagge. Im Gesamtstand der World Enduro Super Series ist er 52. (mas)

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