"Wir müssen uns wieder reinkämpfen"

Nach einem guten Start setzte es für Olbernhaus Landesliga-Kicker zuletzt zwei Niederlagen in Folge. Nun appelliert der Coach an seine Spieler.

Olbernhau.

Schon gegen Ende der Vorsaison lief es bei der SV Olbernhau mitunter etwas holprig. Im Zuge des bereits feststehenden Aufstiegs hielt ab und zu der Schlendrian Einzug. Nun ist die Erfolgswelle endgültig abgeklungen. Zwar gelang mit dem 6:1 gegen Glauchau ein Traumeinstand in die Sachsenliga, doch folgten ein 0:4 in Markranstädt und zuletzt eine 0:3-Niederlage beim Pokalspiel in Colditz. Vor dem Heimspiel am Sonntag, 15 Uhr, gegen die BSG Stahl Riesa appelliert Trainer Steve Dieske daher an seine Schützlinge: "Wir müssen uns wieder reinkämpfen."

Nachdem im Landespokal zuletzt nur elf Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft zur Verfügung standen, entspannt sich die Personalsituation etwas. Trotz der Rückkehr von Kapitän Stephan Schäfer und Steve Müller kann der Weg zurück in die Erfolgsspur laut Dieske "nur über den Kampfgeist" führen. So will er das "positive Gefühl" wieder erlangen, das Olbernhau in den Monaten zuvor ausgezeichnet hatte. Positiv wertet der Coach dabei, "dass es dem Gegner ähnlich geht". Der namhafte Verein, der zwischen 1968 und 1988 fast ständig in der DDR-Oberliga spielte, ist in dieser Saison noch ohne Punkt. "Das müssen wir mit unserer Heimstärke nutzen", baut Dieske auch auf die Unterstützung der Fans.

Ohne viele Anhänger müssen derweil die Landesklasse-Vertreter aus der Region auskommen, denn beide spielen auswärts. Während der BSV Gelenau versucht, beim TSV Ifa Chemnitz (5.) die Rote Laterne der West-Staffel abzugeben, grüßt Marienberg vom anderen Ende der Tabelle. "Und Platz 1 wollen wir auch behaupten", kündigt Ronny Rother vor der Partie beim Meeraner SV an. Obwohl der Aufsteiger mit vier Punkten aus zwei Partien einen guten Start erwischt hat, ist der Motor-Coach optimistisch. Trotz der 0:3-Pleite im Pokal gegen Landesligist Lößnitz sieht er sein Team "sehr gefestigt" und willensstark: "Alle geben 100 Prozent für den Sieg."

In der Erzgebirgsliga liegt der Fokus auf dem ersten Derby der Saison. In Dittmannsdorf stehen sich der SV Tirol und der FV Krokusblüte Drebach/Falkenbach gegenüber. Die Rollen sind dabei laut Steffen Richter, Trainer der Gastgeber, klar verteilt: "Drebach ist klarer Favorit." Allerdings hat er die Punkte längst nicht abgeschrieben. "Wenn wir die Leistung von Burkhardtsdorf stabilisieren und vor beiden Toren konzentrierter arbeiten, ist alles möglich", sagt Richter. Der SV Großrückerswalde (gegen Königswalde) und der FSV Pockau-Lengefeld (gegen Schwarzenberg) wollen ihren Heimvorteil nutzen. (mit frgu)

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