Wirbel schon im Vorfeld

Für die Gelenauer Ringer hat das Regionalliga-Duell gegen Luckenwalde bereits am Montag begonnen. Es geht um die geplante Verlegung eines Kampfes.

Gelenau.

Mit dem Beginn der Rückrunde haben die Ringer des RSK Gelenau neuen Mut geschöpft. "Der Stilartenwechsel in den Gewichtsklassen kommt uns entgegen. Wir stehen jetzt etwas stärker", sagt Trainer Björn Lehnert, dessen Schützlinge mit dem 20:11-Auftaktsieg gegen Frankfurt den besten Beweis für diese Einschätzung lieferten. Nach einer Woche Pause würden die Erzgebirger im morgigen Heimkampf gern nachlegen. Doch beim 1. Luckenwalder SC, der ab 19.30 Uhr im Sportareal "Erzgebirgsblick" zu Gast ist, handelt es sich um einen starken Gegner.

Die Brandenburger konnten den Hinkampf 19:13 gewinnen und haben als Tabellendritter (12:8) satte acht Punkte mehr aufzuweisen als der RSK (8.), der mit 4:14 Zählern nur den punktgleichen RV Lugau hinter sich lassen kann. "Es müssten schon einige Überraschungen gelingen, damit wir Luckenwalde besiegen", meint Lehnert. Umso mehr wundert den RSK-Trainer das Verhalten des Gegners im Vorfeld. So beantragten die Brandenburger im Vorfeld eine Verlegung des 130-Kilogramm-Duells, da Ilja Matuhin bei der U-23-Weltmeisterschaft antreten soll. Allerdings beginnt diese erst am 15. November. Der Staffelleiter stimmte zunächst zu, woraufhin die Gelenauer Einspruch einlegten. Es stellte sich heraus, dass es ein angebliches mündliches Wettkampfverbot für Matuhin betreffs des Liga-Kampfes beim RSK gar nicht gibt. Gekommen sei dieses vom Bundestrainer, doch der wusste von nichts. Viel deutet darauf hin, dass im Superschwergewicht nun doch gekämpft wird - und dass der RSK mit Wut im Bauch antritt. (anr)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

    Lesen Sie auch
    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...