Wölfe erwarten knackiges Sachsenderby

Schönheide empfängt am Sonntag den ESC Dresden zum Heimspiel in der Eishockey-Regionalliga. Die Gastgeber nehmen sich viel vor.

Schönheide.

Ein heißer Tanz steht den Schönheider Wölfen am Sonntag in der Eishockey-Regionalliga bevor. Sie empfangen den ESC Dresden zum Sachsenderby. 17 Uhr geht es los im Eisstadion an der Neuheider Straße.

Nach zuletzt zwei Auswärtsspielen genießen die Erzgebirger damit mal wieder Heimrecht. Die Gastgeber sind mit fünf Punkten aus drei Spielen in die Saison der Staffel Ost gestartet. Wie erwartet erwiesen sich vor allem die beiden Liga-Neulinge Eisbären Juniors Berlin und der ECC Preußen Berlin als ernst zu nehmende Konkurrenten um die begehrten ersten vier Plätze, die zur Teilnahme an den Playoffs berechtigen würden.

Viel Aussagekraft hat die aktuelle Tabellensituation aber noch nicht, da nicht jede Mannschaft die gleiche Anzahl an Spielen hatte. Am Sonntag gegen den ESC Dresden wollen die Wölfe natürlich nachlegen. Die Gäste sind zwar mit zwei Niederlagen gegen die Blues (2:6) und Chemnitz (1:5) gestartet, haben aber am vergangenen Sonnabend die Saale Bulls 1b mit 7:3 bezwingen können. Im Vergleich zur vorigen Saison gehen die Landeshauptstädter mit bewährtem Personal in die neue Spielzeit. Hinzu kamen Torhüter Manfred Stula, die Verteidiger Felix Günther, Felix Müller und Sebastian Marmodee sowie die Stürmer Martin Pietsch und Michel Petereit. Sportlich betreut werden die Dresdner von Spielertrainer und Kapitän Jannik Eberth. Die Stärke des ESC liegt aktuell im Powerplay, wonach sechs der bislang elf erzielten Tore in Überzahl gelangen. Auffälligste Akteure: Thomas Barth (2 Tore/5 Assists), David Wolters (3/1) und Franz Berthold (2/2).

Daher geht Wölfe-Coach Sven Schröder von einer knackigen Aufgabe aus. "Dresden ist eine gut ausgebildete Mannschaft, die immer für Überraschungen gut ist. Es liegt an uns. Wir sind in der Pflicht, dass es gegen die Eislöwen keine Überraschung gibt, wollen dieses Spiel bestimmen und gewinnen. Wir schauen dabei nur auf unsere Leistung und wollen uns steigern."

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