Wölfe gehen gleich zweimal aufs Berliner Eis

Eishockey, Regionalliga: Schönheide bei Hauptstadt-Teams gefordert - Beide Duelle in Charlottenburger Halle

Schönheide.

Auswärts und gleich doppelt sind die Schönheider Wölfe am Wochenende in der Eishockey-Regionalliga gefordert. In Berlin gastiert das Team von Sven Schröder zunächst am Sonnabend ab 19.30 Uhr in der Eissporthalle Charlottenburg beim Absteiger aus der Oberliga Nord, dem ECC Preußen Berlin. Keine 24 Stunden später sind die Erzgebirger ab 16 Uhr an gleicher Stelle gegen die Berlin Blues gefordert.

Mit dem ECC Preußen treffen die Erzgebirger auf den noch ungeschlagenen Spitzenreiter. Das Team um Coach Simon Braun gewann seine bisherigen drei Partien gegen FASS Berlin (3:1), Chemnitz (7:1) und die Blues (6:2) jeweils recht klar. Eine Überraschung ist das nicht. Mit den Torhütern Morten Braun und Erik Reukauf, Verteidigern wie Dennis Dörner, Lukas Ogorzelec und Vincent Rebel sowie den Stürmern Felix Braun, Justin Ludwig und Can Matthäs hielten viele Akteure dem Verein trotz des Abstiegs die Treue. Dazu kommen starke Neuzugänge, die ebenfalls schon höherklassig Erfahrungen sammelten. Das erste Aufeinandertreffen der Wölfe mit den Preußen ist für Schönheides Trainer dennoch mehr als eine Standortbestimmung. "So früh in der Saison und im zweiten Meisterschaftsspiel überhaupt, werden wir noch keine Schlüsse für den weiteren Verlauf ziehen können. Wir steigern uns Woche für Woche. Denn wir sind leistungstechnisch noch lange nicht am Ziel", so Schröder. Er freue sich auf die große Herausforderung, auch wenn sie alles andere als ein Spaziergang wird - und danach noch dazu kaum Zeit zur Regeneration bleibt.

Denn schon am Sonntag, 16 Uhr geht es ebenfalls in Charlottenburg erneut aufs Eis. Die Berlin Blues hatten mit Siegen über Dresden (6:2) und Niesky (6:5) einen guten Start. Einzig das Berlin-Derby gegen die Preußen ging 2:6 verloren. Das Amt des Spieler-Trainers hat Patrick Preiß inne - kein Unbekannter in Schönheide. So stammt der 29-jährige Verteidiger aus dem Wölfe-Nachwuchs. Über Chemnitz und Preußen verschlug es ihn 2017 zu den Blues. Durch die zwei Neulinge der Liga wanderten drei Akteure ab. Jedoch kamen von Preußen und den Eisbären auch Verstärkungen dazu. "Die Blues haben damit annähernd den Kader der Vorsaison und sich gezielt verstärkt", so Schröder, der deshalb ein sehr interessantes Spiel erwartet. (ane)

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