Wölfe müssen klassischen Fehlstart verdauen

Nach dem Saisonauftakt in der Eishockey-Oberliga stehen für Schönheide zwei Niederlagen zu Buche. Im Heimspiel gegen Peiting hat auch die Kulisse enttäuscht.

Deggendorf/Schönheide.

Einen klassischen Fehlstart hat der EHV Schönheide in der Eishockey-Oberliga hingelegt. Zum Start in ihre zweite Saison in der Süd-Staffel verloren die Wölfe am Freitag in Deggendorf und am Sonntag zuhause gegen Peiting. Das Heimspiel vor nur 380 Zuschauern endete mit einer 2:4-Niederlage (1:1/0:1/1:2).

Dabei hatten die Wölfe zunächst die weitaus besseren Möglichkeiten. Ein gut aufgelegter Gästekeeper und die eigene mangelnde Chancenverwertung verhinderten die mögliche Führung. Weitaus effektiver agierten die Gäste. Mitten in der Schönheider Anfangsoffensive zogen die Bayern überraschend in Front (10.). Vorausgegangen war eine Unachtsamkeit in der EHV-Hintermannschaft. Doch die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten: 19 Sekunden später gelang Milan Kostourek mit dem ersten Saison-Heimtor der Erzgebirger das 1:1.

Auch im zweiten Drittel ließen die Schönheider vielversprechende Tormöglichkeiten aus. Selbst mehrfaches Überzahlspiel konnten die Gastgeber nicht für ein Führungstor nutzen. Dieses erzielten stattdessen wieder die Peitinger mit einem platzierten Schlagschuss nach einer halben Stunde. Als die Gäste Mitte des Schlussabschnitts gar auf 3:1 davonzogen, schien die Vorentscheidung gefallen zu sein. Doch die Wölfe kämpften sich zurück und verkürzten dank Miroslav Jenka (55.) doch noch. 120 Sekunden vor Ultimo servierten sie die Scheibe jedoch dem Gegner, und die Bayern banden mit ihrem vierten Tor den Sack zu.

Beim Deggendorfer SC hatten die Schönheider mit 2:5 (1:2/1:1/0:2) auch ihre erste Partie in der Meisterschaft 2016/17 verloren. Nach zwölf Minuten lagen die Gäste vor 650 Zuschauern bereits 0:2 hinten. Stephan Trolda (15.) und Kostourek (30.) brachten die Sachsen mit ihren Treffern zumindest zwischenzeitlich ins Spiel zurück. Selbst vom erneuten Rückstand (35.) ließen sich die Erzgebirger zunächst nicht entmutigen. Doch im Schlussdrittel vergaben sie wieder hundertprozentige Chancen und nutzten mehrere Überzahlspiele nicht. Deggendorf konnte dadurch seinen Vorsprung bis zum 5:2-Endstand ausbauen.

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