Wölfe treffen auf den Meister und einen Neuling

Der EHV Schönheide hofft nach den beiden Auftaktniederlagen nun auf die ersten Punkte in dieser Saison in der Eishockey-Oberliga Süd. Vor allem am Sonntag im Heimspiel gegen den EHC Waldkraiburg.

Regensburg/Schönheide.

EV Regensburg und EHC Waldkraiburg heißen am zweiten Spielwochen- ende dieser Saison in der Eishockey- Oberliga Süd die Gegner des EHV Schönheide. Die Wölfe haben es also mit dem amtierenden Meister und einem Neuling zu tun.

Am Sonntag kreuzen die Erzgebirger erstmals überhaupt mit dem EHC Waldkraiburg die Schläger. Los geht's 17 Uhr im Kunsteisstadion an der Neuheider Straße. Die Gäste aus dem Inntal gehören mit den Lindau Islanders und den Höchstadt Alligators zu den Aufsteigern aus der Bayernliga. In jener holten die Löwen im Frühjahr den Titel und kehrten so nach einem Vierteljahrhundert in die dritthöchste deutsche Spielklasse zurück. Die erste Heimpartie lockte vor Wochenfrist statt-liche 1800 Fans an, ging aber gegen Landshut als Vierten der vergangenen Oberliga-Saison 2:5 verloren. Einen ersten Achtungserfolg landete der EHC allerdings tags darauf mit dem 8:6-Sieg beim ERC Sonthofen, der die Meisterschaft 2015/2016 als Drittletzter beendet hatte.

Das eingespielte Löwen-Team wird vom Tschechen Jakub Marek angeführt. Mit 40 Treffern sowie 66 Torvorlagen gehörte er zu den Topscorern in der Bayernliga. Verstärkt haben sich die Gäste mit Akteuren aus der Slowakei sowie aus der 1. und 2. Bundesliga. "Waldkraiburg sollte man also auf keinen Fall unterschätzen", erklärt Schönheides Vereinssprecher Markus Gläß und fügt an: "Unsere Jungs werden mit vollem Einsatz alles versuchen, ihren ersten Heimsieg in der noch jungen Spielzeit einzufahren."

Als "klarer Außenseiter" geht der EHV Schönheide nach Ansicht von Gläß dagegen in die Partie heute Abend beim EV Regensburg. Diese Aussage erscheint nur zu verständlich. Läuft doch 20 Uhr der Tabellenletzte der vorigen Saison beim Meister auf. Trotz der überragenden Serie haben allerdings zehn Akteure Regensburg verlassen. Insgesamt kamen im Gegenzug acht Männer von deutschen Zweit- und Drittligisten sowie auch aus den USA hinzu.

Ihre erste Heimpartie verloren die Regensburger gegen Selb knapp mit 2:3. Bei Neuling Lindau gewann Regensburg aber postwendend souverän mit 7:2. Die Schönheider unterlagen vergangene Saison in Regensburg 1:3 und 2:9. Zumindest im abschließenden Punktspiel gab es damals für die Wölfe gegen das bereits feststehende Meisterteam aber noch einen 6:3-Überraschungssieg.

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