Wundertüte als Gegner

Handball, Sachsenliga: Marienberg zu Gast in Leipzig

Marienberg.

Ihr vorletztes Hinrundenspiel bestreiten die Handballerinnen des HSV 1956 Marienberg in der Fremde. Am Sonntag, 14 Uhr, kommt es in der Messestadt Leipzig dabei zum absoluten Spitzenspiel der Sachsenliga. Gastgeber ist die bislang ungeschlagene Drittliga-Reserve der HCL (2./13:1 Punkte), der der Spitzenreiter aus Marienberg (15:3) gern die erste Saisonniederlage beifügen würde.

Ihren einzigen Punktverlust haben sich die Leipzigerinnen am ersten Spieltag gegen Plauen-Oberlosa geleistet. Danach landeten sie nur noch Siege, zuletzt beim Oberliga-Absteiger in Hoyerswerda (29:25). Die technisch gut ausgebildeten Talente aus der Messestadt treten oftmals mit veränderter Formationen an, haben aber stets herausragende Torjägerinnen ihr ihren Reihen. Dies bekam auch der HSV zu spüren, als er in der Vorsaison 18:31 in Leipzig verlor. Dafür revanchierten sich die Erzgebirgerinnen mit einem 41:22 im Rückspiel - ein Ergebnis, an das sie nun anknüpfen wollen.

"Für mich ist die HCL-Zweite eine Wundertüte. Wir werden uns daher intensiv vorbereiten", sagt HSV-Trainerin Lucie Hribova, die noch Schwachstellen in ihrem Team sieht: "Im Abwehrverhalten und bei der Chancenverwertung haben wir noch Reserven." Diesmal komme s noch mehr als sonst darauf an, Fehler zu vermeiden. "Denn diese werden garantiert von den jungen und schnellen Leipzigerinnen mit Gegenstoßtoren bestraft. (kgf)

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