Zschopauer holt auf Sand sächsischen Meistertitel

Beachvolleyball: Dresden und Berlin sind gutes Pflaster für Spieler des VC

Zschopau.

An der Hochschule lernen, darf man auch ohne hoch springen zu können. Wenn es aber um den Titel Sächsischer Hochschulmeister im Beachvolleyball geht, kann eine große Portion Sprungkraft nicht schaden. Genau über die verfügt Student Philipp Schulz, der sonst für den VC Zschopau II in der Sachsenliga ans Netz geht. Nun hat er auf dem Altmark in Dresden zusammen mit seinem Kommilitonen Mats Wortmann von der TU Chemnitz den Sprung auf das Siegertreppchen gepackt. "Es war mit um die 35 Grad den ganzen Tag sehr heiß und eigentlich hatten wir uns für das Turnier gar nicht viel ausgerechnet", berichtet Schulze. Denn er selbst sei gerade erst aus dem Urlaub und sein Doppel-Partner direkt von einem Musikfestival kommend an die Elbe gereist. "Vielleicht hat uns diese Lockerheit auch geholfen", so der VC-Spieler. Die "sächsische Krone" kam für ihn dabei ziemlich überraschend.: "Ich bin etwas angeschlagen in den Wettkampf gegangen. Doch wir haben dann plötzlich auch Mannschaften besiegt, gegen die wir uns im Vorfeld nicht unbedingt etwas ausgerechnet hatten", so der 22-Jährige. Doch einmal im Finale angekommen, gab das TU-Duo in Dresden noch einmal alles und gewann den ersten Satz knapp 17:15 und den zweiten dann deutlich mit 15:8.

Eine Woche später sah sich Schulze für die Deutschen Hochschulmeisterschaften in Berlin dann allerdings gezwungen, an der Siegerpaarung eine Veränderung vorzunehmen: "Mats konnte verletzungsbedingt beim Turnier in Berlin nicht spielen. Deswegen bin ich im Mixed-Turnier mit Theresa Meixner vom SSV Chemnitz angetreten." Die beiden fanden sich gut auf dem großen Sportareal in Berlin Mitte zurecht und belegten am Ende Platz 4 von 16. "Eine Wahnsinns-Atmosphäre - und wie schon in Dresden ein überraschend gutes Ergebnis für mich", so Schulze. Zusammen mit Meixner habe er eine tolle Veranstaltung erlebt. "Beim Beachvolleyball geht es ja meist eher sehr entspannt zu." Als Sportler käme man miteinander schnell ins Gespräch und auch in der Hauptstadt habe er jetzt viele neue Bekannte.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...