Zschopautaler holen auf

Der Rückrundenstart in die Kreisliga Ost ist den Mannschaften aus dem Altkreis Annaberg super gelungen. Alle gewannen.

Wiesa.

Der BSV Zschopautal ist dem SV Deutschneudorf, der beim 2:2 in Zschopau nur ein Remis schaffte, zwei Punkte näher gekommen. Das macht den Spitzenkampf in der Fußball-Kreisliga Ost spannend, obwohl noch 12 der 26 Spieltage ausstehen. Nur noch drei Zähler Differenz sind es für den BSV auf den Spitzenreiter.

FSV Marienberg II - TSV Mildenau 1:3 (0:0). "Mit zwei gravierenden Fehlern haben wir die Mildenauer gewissermaßen zum Toreschießen eingeladen", sagte FSV-Trainer Ralf Pönig enttäuscht. Ähnlich sah es Christian Meyer seitens der Gäste, die auf Platz 8 geklettert sind: "Bis Mitte der zweiten Halbzeit lief die Partie ausgeglichen. Dann haben wir den Sieg mehr gewollt und die Partie für uns entschieden."

FV Amtsberg - SV Neudorf 1:2 (0:2). Christian Steingräber hadert trotz des Sieges mit seiner Elf. "Ich bin absolut nicht zufrieden. Das war unsere schlechteste Leistung in dieser Saison", sagte Neudorfs Trainer. Seine Männer fanden einfach nicht ins Spiel, letztlich gelang ihnen dennoch ein glücklicher Sieg. "Wir müssen uns ganz schön straffen", sagt Steingräber. "Die Neudorfer hatten aus dem Spiel heraus keine Torchance, allerdings haben sie unsere individuellen Fehler bestraft", urteilte FV-Trainer Dominik Heeger. Der Drittletzte hielt den Drittbesten weitgehend in Schach.

BSV Zschopautal - FSV Zschopau/Krumhermersdorf 3:1 (1:0). "Gegen unseren Lieblingsgegner haben wir wieder einmal gewonnen. Und dieser Sieg war zu keiner Zeit gefährdet", bilanziert BSV-Trainer Patrick Salzer. Seine Zschopautaler ließen wenig Luft ran, wollten zu Hause weiterhin ungeschlagen bleiben und haben das geschafft. Krumhermersdorf war einfach zu harmlos", fügt Salzer hinzu.

TSV Geyer - SG Borstendorf 7:1 (4:0). "Wir haben von Anfang an gut gespielt. Heraus kam ein nie gefährdeter Sieg", sagte TSV-Mannschaftsleiter Stanley Porges. Selbst die Spielunterbrechung Mitte der zweiten Halbzeit aufgrund des Wetters brachte die Geyerschen nicht aus dem Tritt. "Nach Wiederanpfiff haben wir an unsere Leistung angeknüpft und den Sieg souverän nach Hause gebracht", so Porges, der Philip Unglaube zwischen der 10. und 43. Minute dreimal als Torschützen eintragen konnte. Mit den Treffern 14 bis 17 gelang dem Treffsichersten der Liga ein echter Hattrick. Dass Geyer "in allen Belangen überlegen war", erkannte auch SG-Trainer Mirko Limbach an. "Allerdings sollte bei solch einer Witterung überlegt werden, ob es wert ist, ein Spiel überhaupt anzupfeifen." (mas/urba)

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