Zu Gast bei Spitzenreiter

Handball: HSV-Damen in Hoyerswerda gefordert

Marienberg.

Nach dem ungefährdeten Heimsieg gegen Mölkau steht den Handballerinnen des HSV 1956 Marienberg in der Sachsenliga nun eine deutlich schwerere Aufgabe bevor. Am Sonntag müssen sie sich ab 17 Uhr beim Oberliga-Absteiger SC Hoyerswerda beweisen, der mit 4:0 Punkten die Tabelle anführt.

Mit klaren Siegen gegen Mölkau und Weißenborn haben die Gastgeberinnen einen optimalen Saisonstart erwischt. Dabei haben sie auch Moral bewiesen, indem sie mitunter nach Rückständen das Blatt wendeten. Zur herausragenden Werferin avancierte Laura Rosemann, die der HSV am Sonntag unbedingt in den Griff bekommen muss. "Für mich ist Hoyerswerda als Absteiger aus der Oberliga der klare Favorit. Wir fahren aber ohne Angst dorthin und werden einfach unser Spiel spielen", sagt Marienbergs Trainerin Lucie Hribova. Sollte ihr Team an die gute Leistung der Vorwoche anknüpfen, ist in Hoyerswerda ein Duell auf Augenhöhe zu erwarten.

Fast zeitgleich (16 Uhr) tritt die HSV-Reserve beim SV Turbine Leipzig an. Da somit keine Spielerinnen doppelt zum Einsatz kommen können und andere verletzt sind, ist die Personaldecke der diesmal von Marcela Splechtova betreuten Mannschaft dünn. Allerdings hält sich der Druck in Grenzen, da das Team mit 3:1 Punkten auf Rang 2 der Verbandsliga West liegt. Zuletzt gelang ein souveräner 28:23-Erfolg gegen den Burgstädter HC, bei dem Lisa Drechsel, Lena Roscher und Emma Bielawny jeweils im Alter von 16 Jahren ihr Debüt gaben. Letztere hatte mit sechs Toren großen Anteil am Erfolg. Noch besser war nur Leonie Tinney, die im Lauf der Partie auf acht Treffer kam. (kgf)

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