Zu spät aufgewacht

Handball, 1. Bezirksklasse: Marienberg verliert erneut

Prittitz-Plotha.

Eine knappe Niederlage haben die Handballerinnen des HSV 1956 Marienberg im ersten Auswärtsspiel nach dem Jahreswechsel kassiert. Beim HC Burgenland, der durch diesen Erfolg auf Platz 2 der Mitteldeutschen Oberliga kletterte, zogen die Erzgebirgerinnen unglücklich mit 26:27 den Kürzeren. Der HSV bleibt mit 14:12 Punkten Tabellensechster.

Statt Wiedergutmachung für die Heimniederlage gegen Niederndodeleben zu betreiben, knüpften die Marienbergerinnen zunächst nahtlos an den Auftritt der Vorwoche an. Die löchrige Abwehr ließ den Gegner immer wieder zu leichten Torerfolgen kommen. Offensiv prägten unplatzierte Würfe und Fehlabspiele den Auftritt des HSV, der nach acht Minuten 2:6 hinten lag. Der Zwischenspurt zum 6:7 erwies sich nur als laues Lüftchen, denn es folgten 13 Minuten ohne Tor. Mit einem 11:17-Rückstand ging es in die Pause.

Offenbar fruchtete die Ansprache von HSV-Trainerin Daniela Filip, denn ihr Team spielte fortan viel druckvoller im Angriff und aggressiver in der Abwehr. Vor allem dank Egle Alesiunaite war der HSV nach 42 Minuten wieder auf Tuchfühlung (19:21). Es entwickelte sich ein Krimi, in dem auch die Gastgeberinnen Nerven zeigten. Allerdings kam Marienberg immer nur zum Anschlusstreffer. "Leider hat es nicht zu einem Punktgewinn gereicht, der dem Spielverlauf nach gerecht gewesen wäre. Ich hoffe, dass wir das Positive für das nächste Heimspiel mitnehmen", so Daniela Filip. (kgf)

HSV: Flemming; Szita (6), Parthova (1), Pocris (4/4), Alesiunaite (7/1), Puskas (1), Splechtova (1), Dresel, Klegrova (3), Szabo, Gaitzsch (3).

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