Zuspruch für Asphaltrunde noch ausbaufähig

Mit knapp unter 100 Startern ist der dritte Lauf des Westerzgebirgscups über die Bühne gegangen. Auf Inlinern setzten sich häufig die Johanngeorgenstädter durch.

Johanngeorgenstadt.

Es war keine typische Crossstrecke, die der WSV Johanngeorgenstadt zum dritten Crosslauf des Westerzgebirgscups 2019 angeboten hat. Die Runde, nur 1,2 Kilometer lang, führte über eine asphaltierte Rollerbahn und musste von den Teilnehmern je nach gewünschter Kilometerzahl bis zu zehnmal absolviert werden. Katrin Leichsenring vom Bockauer Skiverein mochte die Strecke trotz des Asphalts: "Vom Höhenprofil her gibt es schwerere Pisten im Rahmen des Cups", sagte sie und verwies auf ihre Heimstrecke. Die Bockauer Runde habe es viel mehr in sich, da ein Großteil nur bergauf führe.

Das Wetter hätte in Johanngeorgenstadt am Samstagnachmittag nicht besser sein können: Nicht zu heiß, nicht zu kalt und durchweg trocken. Doch die 100er-Marke wurde nicht geknackt - 88 Läufer überquerten den Zielstrich. "Es gab ein paar Altersklassen, die richtig dünn besetzt waren", sagte der WSV-Vorsitzende Stephan Schott, der sich zumindest auf seine 30 Kampfrichter verlassen konnte.

Ursula Weigel aus Bärenstein, die für die LG Thalheim startete, verteidigte ihre Führung in der Cupwertung Damen 61 bis 70, haderte aber mit der Strecke: "Ich muss ehrlich sein - ich laufe nicht gern viele kleine Runden, eine große Runde ist mir da lieber." Da der vierte Lauf der Serie in Eibenstock ausfällt, braucht sie einen guten Abschluss beim fünften Lauf in Bockau: "Hoffentlich schaffe ich das, sonst verliere ich die Cupwertung, weil man dafür bei mindestens drei Rennen starten muss", so Weigel. Sie ergänzte: "In Schönheide konnte ich nämlich leider nicht." Tino Anwand von Traktor Albernau konnte ebenfalls durch einen Sieg seine Führung in der Cupwertung der Altersklasse Herren 31 bis 40 ausbauen. "Das ist, wie immer, eine sehr schöne Veranstaltung hier. Alles gut organisiert", so Anwand.

Erstmals wurde der Crosslauf der Cupserie mit folgender Besonderheit ausgetragen: "Wir haben die Inlinevariante für die Ak 10 bis 15 eingeführt", so Schott. So kämpften diese ausschließlich auf Inlinern um die Bestzeit. Für die Gastgeber brachte die Fahrt auf Rollen gute Ergebnisse ein: In der Ak 10 bis 11 kam Emil Breuer für den WSV auf Rang 3, Emma Küllig holte Silber bei den Mädchen. Leon Gill gewann die AK 14 bis 15. Bei den Schülerinnen 12 bis 13 Jahre gelang Sophie Rückschloss, Isa Gündel und Leni Gill ein Dreifacherfolg. Moritz Dzialas fuhr bei den Jungen Bronze ein.

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