Zwei Doppelsiege krönen starken Auftakt

Enduro: Teams der Region fördern junge Geländefahrer - Ergebnisse in Uelsen wecken Optimismus

Zschopau/Gelenau.

Die Fahrer des Deutschen Enduro-Pokals, die für die regionalen Teams KTM Sturm Zschopau und Enduro Fleischer Gelenau (MC Mittleres Erzgebirge) unterwegs sind, haben beim Saisonauftakt in Uelsen mit guten Ergebnissen überzeugt. Dabei verstehen sich die beiden Teamchefs, Harald Sturm und Peter Thiele, in erster Linie als Förderer des Nachwuchses. Das hat sich seit Jahren herumgesprochen, sodass die Geländefahrer sogar aus mehreren Teilen Deutschlands kommen. Der Großteil des Personals stammt jedoch aus dem Erzgebirge. "Wir hatten in Uelsen rund ein Dutzend Fahrer am Start. Viele davon müssen sich aber erst noch entwickeln, wobei wir sie bestmöglich unterstützen", sagt der 54-jährige Thiele. Auch die Enduro-Großfamilie Sturm war mit einem großen Aufgebot vor Ort - und erfolgreich.

Besonders beeindruckend fiel die Bilanz in der Klasse E1B mit zwei Doppelsiegen aus. Für das Team Enduro Fleischer war dabei Michel Lang auf dem veränderten Kurs nahe der niederländischen Grenze schnell unterwegs. Trotz der beiden Tagessiege in der E1B mit deutlicher Überlegenheit war der Gelenauer nicht rundum zufrieden. "Der dritte Rang in der Gesamtwertung im B-Pokal am ersten Tag geht in Ordnung, der Platz 7 am zweiten Tag war nicht nach meinem Geschmack", so Lang, der im Vorjahr in der gleichen Klasse Gesamtzweiter geworden war. "Ich hatte in Uelsen aber auch etwas Glück, denn an verschiedenen Schlüsselstellen in den Tests habe ich eine gute Spur getroffen", sagt er bescheiden.

Jeweils hinter Lang fuhr Tobias Opitz (KTM Sturm) aufs Podest. "Es war vor allem am zweiten Tag extrem. Zwei zweite Plätze klingen erst einmal nicht schlecht, aber ich wollte schon mehr. Mein Ziel am Saisonende ist der Klassensieg", betont der 19-Jährige. Der Mechatroniker-Lehrling und sein Vater Thomas sind stolz darauf, dass der Youngster für das Sturm-Team fährt. "Harald war für mich das Idol unter den Geländefahrern. Es ist toll, dass Tobias diese Chance bekommen hat", erklärt der 50-jährige Vater. (mh)

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