Zwei Turniere stimmen auf Spielbetrieb ein

Handball, 2. Liga: EHV Aue beendet seine Pause - Schon in der Vorbereitung warten hochkarätige Duelle

Aue/Eisenach.

Die Pause ist fast vorüber: Nächste Woche startet Handball-Zweitligist EHV Aue in die Vorbereitungsphase auf die neue Saison. Und hat noch vor Beginn der Punktspiele zwei echte Kracher vor der Brust. So geht das Team von Stephan Swat Anfang August in Eisenach beim hochkarätig besetzten Sparkassen-Handballcup aufs Parkett und ist nur zwei Wochen später Gastgeber für die erste Runde im Kampf um den DHB-Pokal.

In der Wartburgstadt wird der EHV am 2. August gefordert sein. Die 22. Auflage des traditionsreichen Turniers wird über mehrere Tage unter acht Mannschaften und in zwei Gruppen ausgespielt. Während in Gensungen Ludwigshafen auf Lemgo und Melsungen auf Gummersbach trifft, bekommen es die Auer in der Werner-Aßmann-Halle in Eisenach zeitgleich mit Erlangen zu tun. Danach ist noch Titelverteidiger Magdeburg gegen die Gastgeber gefordert. Tags darauf folgen die Duelle der jeweiligen Verlierer und Sieger - und am 4. August in Rotenburg an der Fulda die Partien um die Plätze 7,5 und 3 sowie das Finale. Dabei ist das Turnierkonzept für den Handballcup neu, hat sich aber schon bei der Einführung im vergangenen Jahr bewährt. Auf jeden Fall versprechen die Duelle zwischen fünf Erst- und drei Zweitligisten Spannung pur. Tickets gibt es via Internet und telefonisch unter Ruf 06677 9180199.

Nur zwei Wochen später ist der EHV in der Lößnitzer Erzgebirgshalle Gastgeber für die erste DHB-Pokal-Runde, die in einem Vierer-Turnier ausgespielt wird. Dabei haben eigentlich die unterklassigen Mannschaften Heimrecht - also im Fall von Aue Leutershausen oder Konstanz. Beide aber verzichten auf ihr Heimrecht. Zum einen aufgrund des zu hohen finanziellen Risikos, zum anderen weil keine Halle frei ist. Am 17. August kommt es deshalb in Lößnitz ab 15 Uhr zum Duell Ludwigshafen gegen Leutershausen, ehe 17.30 Uhr der EHV auf Konstanz trifft. Wer gewinnt, bestreitet am Sonntag ab 15 Uhr das Finale.

Wiederum eine Woche später wird es für die Erzgebirger - neu formiert und erstmals ohne Urgestein, Publikumsliebling und Torgarant Eric Meinhardt - im regulären Spielbetrieb wieder richtig ernst. 306 Partien hat die zweite Liga in der Saison 2019/20 zu bieten. Dabei kommt es zum Auftakt gleich zum Traditionsduell: So spielen am 24. August Erstligaabsteiger Gummersbach und Essen gegeneinander. Neu: Nur noch 18 Teams - also zwei weniger als bisher - gehen an den Start. (ane)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...