Zwönitzer feiern souveränen Auswärtssieg

Handball, Verbandsliga: HSV gewinnt beim SV Schneeberg 36:27 (17:12)

Schneeberg.

Mit einem deutlichen Start-Ziel-Sieg haben die Verbandsliga-Handballer des Zwönitzer HSV am Wochenende auch ihre erste Auswärtsaufgabe meistern können. Beim SV Schneeberg hieß es am Ende 36:27 aus Sicht des Sachsenliga-Absteigers, nachdem bereits zur Pause eine beruhigende 17:12 zu Buche gestanden hatte. "Es war auch in der Deutlichkeit ein wichtiger Sieg. Damit konnten meine Männer weiteres Selbstvertrauen tanken", war Trainer Frank Riedel zufrieden mit der Partie, in der es derbygemäß recht ordentlich zur Sache ging.

Die erste Führung im Spiel zum 2:0 für Zwönitz nach knapp vier Minuten sollte bereits richtungsweisend sein. Die Gastgeber konnten zwar in der Anfangsphase noch einmal zum 3:3 (8.) ausgleichen. Selbst einmal vorzulegen, gelang den gastgebenden Bergstädtern jedoch nie. Der HSV stand solide in der Defensive und verfügte in der Offensive über die größere Angriffswucht, war von allen Positionen gefährlich und erfolgreich. Spätestens nach 21 Minuten wurden die Vorteile dann auch spürbar. Der HSV führte beim Stand von 13:8 erstmals mit fünf Toren Vorsprung, nahm das satte Polster in die Kabinen mit.

Im zweiten Durchgang kehrten die Gäste mit dem unübersehbaren Willen aufs Feld zurück, mit Vollgas den Abstand weiter auszubauen und die Partie vorzeitig zu entscheiden. Das Vorhaben gelang bestens und beim Treffer zum 24:15 (41.) schienen die Messen endgültig gelesen zu sein. Nach der höchsten Führung im Verlaufe der 60 Minuten - beim Stand von 28:17 eingangs der Schlussviertelstunde - gingen die Mannen von Coach Frank Riedel den Rest der Spielzeit deutlich ruhiger an. Schneeberg gelang es nun, die Partie ausgeglichener zu gestalten. Die Hausherren verkürzten den Rückstand vorübergehend, konnten allerdings schlussendlich an der deutlichen Heimniederlage nichts mehr entscheidend ändern. Am Samstag empfängt die HSV-Erste den SSV Chemnitz-Rottluff.

Zwönitz Kerner, Hannawald; Viehweger, Brecko (5), Maurer (3), Schmidt (1), Hartenstein (5), Langer, Becher (1), Löbner (15/6), Schlömer (2), Kotesovec (4

Siebenmeter: Schneeberg 2 v. 3, Zwönitz 6 v. 7 verw.; Zwei-Minuten-Strafen: 11:5

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