Zwönitzer genießen Heimrecht

Die Sachsenliga-Frauen des SV Schneeberg haben Markranstädt II zu Gast - und hoffen auf eine solide Personaldecke. Für den HSV geht's gegen Dresden und gegen Leipzig.

Aue/Schwarzenberg/Zwönitz.

Es wäre durchaus eine machbare Aufgabe, aber mit Blick auf gleich drei verletzte Spielerinnen vorige Woche in Leipzig stehen die Sachsenliga-Handballerinnen des SV Schneeberg vor einer schweren Heimpartie. Als Tabellenfünfte (17:17) empfangen die Bergstädterinnen die zweite Mannschaft des SC Markranstädt. Anpfiff in der Silberstromhalle am Keilbergring ist 19.30 Uhr.

Und natürlich hoffen die Schneebergerinnen auf möglichst lautstarke Unterstützung seitens der Fans. Zuletzt bewies das Team viel Moral. Denn gegen Favorit Leipzig ließ sich der SVS zu keiner Zeit hängen - trotz des eindeutigen Kräfteverhältnisses und trotz der Verletzungsmisere in Halbzeit zwei. Daher ist Trainer Sascha Thieme sicher, dass die Gastgeberinnen zuhause Vollgas geben. Und er hofft zugleich, dass es auf der zuletzt auch berufs- und urlaubsbedingt schmal besetzten Bank wieder etwas besser aussieht im Kader.

Im Mittelfeld der Sachsenliga können sich die Männer des Zwönitzer HSV festsetzen - sofern sie am Sonnabend ab 16 Uhr ihr Heimspiel gegen den HSV Dresden gewinnen, der derzeit mit fünf Zählern weniger zwei Plätze hinter den Gastgebern liegt. So soll es bleiben. In der Hinrunde hatten die Erzgebirger knapp gewonnen. Doch es wird sicher eine enge Kiste, wollen doch die Elbestädter der Abstiegszone unbedingt entrinnen. Es gilt für Zwönitz also, von Beginn an hellwach zu agieren. Mit den Fans im Rücken sollte Zählbares drin sein.

Zuvor treffen an gleicher Stelle die Zwönitzerinnen in der Verbandsliga ab 14 Uhr auf den SV Turbine Leipzig. Die Messestädterinnen liegen mit Platz 6 drei Positionen vor den Gastgeberinnen, sind mit Blick auf ihr Saisonziel - oberes Mittelfeld - weitestgehend im Soll. Im Hinspiel beim SV waren die HSV-Frauen nah am Punktgewinn dran, ließen aber in den letzten zehn Minuten zu viele Chancen liegen und verloren knapp 27:29. Daheim soll das anders werden. Knüpfen die Frauen an zuletzt gezeigte Leistungen an und nutzen ihre Tor-Möglichkeiten konsequent, ist ein Sieg machbar. (bral)

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