Zwönitzer Herren gelingt Pokal-Revanche

Handball, Sachsenliga: HSV bezwingt Germania Zwenkau im zweiten Anlauf und bleibt Tabellenführer

Zwönitz.

Nach dem Ausscheiden in der ersten Runde des Sachsenpokalwettbewerbs gegen die SG Germania Zwenkau haben sich die Handballer des Zwönitzer HSV am Sonntag an selber Stelle - nun in der Sachsenliga - bei ihren Gastgebern durch einen 27:21 (10:7)-Sieg revanchiert. Damit stehen die Erzgebirger auch nach dem zweiten Spieltag an der Tabellenspitze und können mit diesem gelungenen Saisonstart mit Selbstvertrauen die nächsten Aufgaben an gehen. "Wir haben schnell ins Spiel gefunden und zu keinem Zeitpunkt nachgelassen. Großes Lob an meine Leute, für eine starke, mannschaftlich geschlossene Leistung", sagte HSV-Trainer Bill Hofmann.

Die Zwenkauer fanden anfangs nicht ins Spiel und kaum Lücken in der gut organisierten HSV-Defensive. Das 4:0 für die Erzgebirger in der 11. Minute war damit folgerichtig und sorgte zu diesem Zeitpunkt für die erste Auszeit der SG. Nach der überraschenden 10:7-Führung zum Pausentee war Hoffmann gespannt, mit wieviel Druck und Willen die Hausherren aus der Kabine kommen. Mit einem Doppelpack zum 12:7 durch Radoslav Miler setzten aber erneut erst einmal die Zwönitzer die erstes Achtungszeichen. In der Folge legte Zwönitz in der Defensivarbeit noch eine Schippe drauf. Im Zusammenspiel mit ihrem starken Keeper Kerner wurde ein Angriff nach dem anderen entschärft. Die Phase zwischen der 43. und 51. Minute sollte dann für den Ausgang der Partie entscheidend sein: Den Gästen gelang ein Fünferpack und sie zogen auf 23:15 davon. Die Germania mühten sich zwar redlich, konnte den Rückstand aber nicht mehr entscheidend verkürzen. "Der 27:21-Erfolg unseres Teams war verdient und es gab eine stimmungsvolle Rückfahrt im Mannschaftsbus", so Hofmann. (bral)

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