Zwönitzer hoffen auf Déjà-vu

Schon in der Hinrunde haben die Sachsenliga-Handballer gegen Zwenkau gewonnen - nun soll der nächste Sieg her. Auch die Frauen gehen optimistisch in ihre Partie.

Zwönitz.

Nach dem Remis zum Jahresauftakt bei der HSG Rottluff/Lok Chemnitz müssen die Sachsenliga-Handballer des Zwönitzer HSV am Samstag wieder zuhause Farbe bekennen. Die Aufgabe wird schwierig: Mit Germania Zwenkau gastiert um 16 Uhr der Viertplatzierte bei den Erzgebirgern, die als Sechster bislang aber ebenfalls eine sehr beachtliche Runde spielen und mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben.

Dass sie im Vergleich zur Vorwoche eine Schippe drauf legen müssen, wissen die Zwönitzer. Beim bis in die Haarspitzen motiviert Tabellenvorletzten aus Chemnitz hielten die Erzgebirger zwar einigermaßen gegen, konnten ihre größere spielerische Klasse allerdings kaum einmal zeigen und hatten am Ende Glück, nicht zu verlieren. Besonders die Abwehr wackelte beim 24:24 phasenweise bedenklich.

Der kommende Gegner ist allerdings ein gutes Omen für die Zwönitzer. Wie sich ein Sieg gegen Zwenkau anfühlt, wissen die Gastgeber bereits, die dort in der Hinrunde gewannen - und das deutlich. Das 27:21 gleich am zweiten Spieltag legte den Grundstein für eine Saison, in der die Erzgebirger bereits 15 Punkte einheimsten. "Um erneut siegreich von der Platte zu gehen, müssen wir allerdings erneut 100 Prozent geben", sagt Vereinschef Ralf Beckmann. "Wir haben zwar Respekt vor dem Gegner, können aber auch mit Selbstvertrauen in die Partie gehen". Von Verletzungssorgen werden die Zwönitzer nicht geplagt. Alle Spieler stehen voraussichtlich zur Verfügung - und damit auch Nico Langer, der laut Trainer Frank Riedel bei seinen ersten Spielminuten vergangene Woche in Chemnitz einen richtig starken Eindruck hinterließ. Bereits zwei Stunden vor dem Spiel der Herren sind die Damen gefragt, die in der Verbandsliga ebenfalls auf Platz 6 liegen und damit ebenso bar jeder Abstiegssorgen sind. Zu Gast in der Sporthalle am Turnhallenweg sind die Frauen der HSG Riesa/Oschatz II, die mit vier Siegen, einem Remis und sieben Niederlage aktuell auf Platz 9 stehen. Das Hinspiel gewannen die Erzgebirgerinnen klar mit 26:19 - ein ähnlicher Erfolg ist auch diesmal das Ziel. "Der erste Sieg im ersten Heimspiel kann gelingen, wenn wir an unsere Form aus dem Herbst anknüpfen können", so Beckmann. Ihre letzten beiden Heimauftritte - gegen Burgstädt und Marienberg II - gestalteten die Zwönitzerinnen siegreich. Zuletzt gab es aber eine 24:27-Niederlage beim Leipziger SV Südwest. (mit bral)

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