Zwönitzer hoffen auf Ende der Talfahrt

Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge wollen die Sachsenliga-Handballer des HSV endlich wieder jubeln. Die Frauen durften das kürzlich - und wollen nachlegen.

Zwönitz.

Ende September hatten die Sachsenliga-Handballer des HSV Zwönitz letztmalig Grund zum Jubeln. Gegen die HSG Neudorf/Döbeln gab es damals einen 34:25-Heimsieg, dem vier Niederlagen in Serie folgten. Die Konsequenz: Die Erzgebirger wanderten von der Spitze in die Niederungen der Tabelle, sind aktuell nur mehr Zehnter unter zwölf Teams. Um wieder ein Stück zu klettern, muss die Mannschaft am Samstag zuhause gegen den HSV Weinböhla (Beginn: 16 Uhr) punkten. Der Aufsteiger aus der Verbandsliga Ost sowie die Zwönitzer gehören zu einem Quartett von punktgleichen Mannschaften (alle 6:8), die nur das Torverhältnis trennt. Weil das der Ostsachsen besser ist, liegen sie zwei Plätze vor den Erzgebirgern. "Wegen des verlorenen Matches vergangene Woche in Dresden sind wir jetzt schon etwas unter Zugzwang", sagt Vereinschef Ralf Beckmann. Die Niederlage in der Landeshauptstadt, die mit 26:33 deutlich ausfiel, sei absolut vermeidbar gewesen. "Deshalb muss die Mannschaft jetzt Vollgas geben und die von allen erwartete Reaktion zeigen. Zumal es in der Tabelle mit einem Sieg auch schnell wieder nach oben gehen würde", so Beckmann. Immerhin: Nach unten zu den Abstiegsplätzen klafft ebenfalls ein Lücke. Bei Neudorf/Döbeln und Rottluff/Lok Chemnitz herrscht punktemäßig noch Ebbe auf dem Konto.

Die Zwönitzer Handballerinnen durften nach längerer Durststrecke am vergangenen Sonntag mal wieder jubeln und fuhren beim HV Chemnitz III ihren zweiten Saisonsieg ein. Das 28:27 schmeichelte den Gastgeberinnen ein bisschen, denn gerade im ersten Durchgang spielten die HSV-Frauen mit den Chemnitzerinen Katz und Maus. Auf jeden Fall sammelten die Erzgebirgerinnen in der Partie reichlich Selbstvertrauen, was am Samstag, 14 Uhr, nun der Burgstädter HC spüren soll. Der Aufsteiger aus der Bezirksliga hat einen überraschend guten Start hingelegt und liegt mit schon fünf Siegen auf Platz 3. Allerdings hatte die Mannschaft aus dem Chemnitzer Umland ein relativ leichtes Auftaktprogramm. (bral)

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