Zwönitzer kassieren haarscharfe Niederlage

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Handball, Sachsenliga: HSV und Auer Juniorteam bleiben ohne Zählbares

Aue/Zwönitz.

Nach dem Kantersieg im Handball-Derby gegen den Zwönitzer HSV hat das Auer Juniorteam am Sonnabend beim LHV Hoyerswerda mit 27:31 verloren. Weil der EHV in der 3. Liga inklusive einiger Nachwuchskader zeitgleich in Oranienburg auf der Platte stand, wurde die Reserve mit A-Jugendlichen aufgefüllt. Das machte sich gegen routinierte Gastgeber bemerkbar. "Ich will unserer sehr jungen Mannschaft keinen Vorwurf machen, weil man in Hoyerswerda mit vier Toren verlieren kann", sagte André Steinhauser vom Trainerteam.

Zumal sich die Erzgebirger in der 52. Minute bis auf ein Tor herangekämpft hatten. Die Ursache für die Niederlage sah der Coach unter anderem in vier vergebenen Siebenmetern. "Zudem haben wir den Start in die zweite Halbzeit verschlafen." Bis zur Pause war das Polster des LHV mit zwei bis drei Toren überschaubar geblieben. "Nach Wiederbeginn jedoch sind wir von minus zwei auf minus sechs Tore gerutscht", sagte Steinhauser und bezeichnete diese Phase - wie schon im ersten Saisonspiel in Plauen - als Achillessehne. Nichtsdestotrotz habe das Team Moral bewiesen und sich herangearbeitet. "Leider ließen wir zum Schluss klare Chancen aus, was sich gegen ein Team wie Hoyerswerda rächt." Erschwerend kam hinzu, dass zwei Routiniers verletzt ausfielen. Schon nach wenigen Minuten kugelte sich Marcel Schäfer einen Finger aus. Anfang der zweiten Halbzeit knickte Dominic Schwenning böse um.

Aue: Bräuer, Dudin; Schäfer, Hinz (3), Petkov (3), Mehlhorn (8), Schwenning (1), Günther (5), Lange (1), Musil (1), Fischer (1), Espig (1), Hofmann, Kriegel (3/2)

In einer unfassbaren Schlussphase gab der Zwönitzer HSV den schon sicher geglaubten Sieg gegen den Radeberger SV aus der Hand und verlor mit 28:29. "Das tat weh. Wir sind aber selbst schuld und müssen acht Minuten vor Schluss schon viel höher führen", so HSV-Coach Vasile Sajenev. Die Roten Karten für Max Briest und Vaclav Kotesovec nannte er "unglücklich". Nach gut 50 Minuten sah alles nach einem Heimsieg aus, da Zwönitz stets vier bis fünf Tore vorn lag (26:22/51.). Doch es folgten - nach je drei Strafzeiten - die beiden Parkettverweise, woraufhin die Hausherren Nerven zeigten und den Spielfaden komplett verloren. Das 29:28 (59.) war die erste Führung der Gäste im Spiel. Sie sollte ihnen für den Sieg reichen. (mit bral)

Zwönitz: Baumgarten, Lieberwirth; Walther, Daya, Anger, Fritsch (1), Langer (2), Becher (4), Kotesovec (1), Briest (9), Müller (6/1), Kunz, Löbner (5/2)

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