Zwönitzer sind heiß auf das Saisonfinale

Tennis: Erzgebirger schielen in der Bezirksliga noch auf Platz 4

Zwönitz.

Den Tennisherren des TuS Zwönitz bleibt noch knapp eine Woche Zeit, um sich auf die Endphase der Bezirksklasse-Saison vorzubereiten. Die Sommerspielpause, der auf zehn Mannschaften aufgestockten Liga, haben die Zwönitzer auf dem sechsten Tabellenrang verbracht. Den Klassenerhalt hat das Team um Kapitän Nico Karapetow schon sicher in der Tasche. Das ist aber für ihn kein Grund, sich zurückzulehnen: "Wir schielen noch auf die Tabellenränge über uns. Wenn wir zumindest Vierter werden, wäre das ein tolles Gesamtergebnis." In den beiden ausstehenden Partien, am 18. August zuhause gegen Chemnitz Altendorf und am 1. September ebenfalls auf dem heimischen Platz im Freizeitcamp Brettmühle gegen den TC Frankenberg seien zwei Erfolge durchaus möglich. "Altendorf ist für uns schlagbar. Die Frankenberger sehe ich stärker. Aber wer weiß, vielleicht gelingt uns ja zum Abschluss ein schöner Überraschungssieg", so Karapetow.

Doch auch mit dem bisher Erreichten zeichne sich für den TuS eine zufriedenstellende Saison ab. Der Mannschaftsführer sagt: " Mit dem 3:3-Unentschieden gegen den TC Sachsenring haben wir einen Erfolg eingefahren, den wir so nicht auf dem Plan hatten. Dafür war die 2:4-Niederlage gegen Limbach ziemlich ärgerlich." Auf seine persönlichen Leistungen angesprochen, erwidert Karapetow: "Es ist schwer, das selbst einzuschätzen, aber ich denke ich habe gute Leistungen gebracht". Generell sei er zudem froh, "dass wir im Team weder Verletzungs- noch Besetzungssorgen hatten und haben." Die Sommerpause hätten die Spieler dann auch wirklich zum Durchatmen und für Urlaub mit ihren Familien nutzen können. "In der Ferienzeit ruht außerdem auch das Sommertraining, das ich für Kinder anbiete. Und auch wir selbst sind bei den heißen Temperaturen erst wieder seit einigen Tagen intensiver am trainieren." Tennisspielen unter den aktuellen Witterungsbedingungen liege ihm aber - ein Vorteil. "Einigen meiner Kollegen ist es aber schon lieber, wenn sie bei zehn Grad auf dem Platz stehen können.", so Karapetow.

Viele Spieler im Verein hätten im Sommer auch den Turniersieg von Angelique Kerber in Wimbledon im Fernseher mitverfolgt. Nico Karapetow wünscht sich, dass so ein Highlight im deutschen Tennissport vielleicht auch mehr Nachwuchs zum Schläger greifen lässt. (eli)

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