Zwönitzer vor hoher Hürde

Die Sachsenliga-Handballer des HSV müssen am Sonntag in Zwenkau ran. An den Gegner haben sie nicht die besten Erinnerungen.

Zwönitz.

Im Pokal sind die Handballer des HSV Zwönitz jüngst an der SG Germania Zwenkau gescheitert. Nun treffen sich beide Mannschaften früh in der Sachsenliga-Saison wieder - bereits am zweiten Spieltag. Am Sonntag ab 17 Uhr haben die Rand-Leipziger erneut Heimrecht und gehen wiederum als Favorit in die Partie. "Die SG Germania ist mit vielen Nachwuchstalenten aus dem Leistungszentrum des SC DHfK Leipzig bestückt", sagt Bill Hofmann über den Tabellenvierten der vergangen Saison.

Der Trainer der Erzgebirger geht dennoch davon aus, dass die Karten neu gemischt sind und seine Schützlinge gegen Zwenkau im vierten Anlauf endlich etwas Zählbares holen - die beiden Ligaspiele in der vergangenen Saison gingen jedoch ebenfalls verloren. "Wenn es uns gelingt, eine konstant gute Leistung zu zeigen, dann können wir für eine Überraschung sorgen", sagt er. Hoffnung macht Hofmann - trotz der Niederlage - ausgerechnet der Auftritt im Sachsenpokalduell, in dem die Gastgeber das Ergebnis erst am Ende bis zum 31:24 in die Höhe schraubten. Dafür sei sein Team über weite Strecken gleichwertig gewesen. Zudem reisen die Zwönitzer mit dem Bonus an, bereits drei Punkte auf dem Konto zu haben. Während sie am ersten Spieltag Aufsteiger HSG/Rottluff Chemnitz mit 38:31 besiegten, unterlagen die Zwenkauer bei Görlitz als Tabellendrittem der Vorsaison mit 25:27.

Die Zwönitzer Frauen haben an diesem Wochenende spielfrei. In ihrer nächsten Begegnung am 21. September treffen sie ebenfalls auf ihren Pokal-Schreck, die AAC Amazonen aus Leipzig.

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