1. VVF: Trotz Niederlage positive Bilanz

Die Freiberger Volleyballer beenden die Saison in der Sachsenklasse auf Platz 5. Die Hennersdorfer blieben auch zum Abschluss in der Fremde glücklos.

Freiberg.

Eine gute Leistung hat den Volleyballern des 1. VV Freiberg nicht gereicht, um zum Abschluss die Spitzenteams aus Chemnitz und Markkleeberg zu bezwingen. Gegen Vorjahresmeister SV Textima Süd, den der 1. VVF im Hinspiel klar besiegte, zogen die Freiberger in eigener Halle knapp mit 2:3 (24:26, 26:24, 20:25, 25:17, 12:15) den Kürzeren. Danach folgte ein 1:3 (15:25, 25:17, 22:25, 19:25) gegen den souveränen Staffelsieger TSG Markkleeberg II, sodass die Freiberger Männer ihre ersten Saison im VVF-Trikot mit acht Siegen und 24 Punkten auf Platz 5 beenden.

"Natürlich hätten wir gern noch einen Sieg gefeiert. Aber die Ergebnisse gehen in Ordnung", sagte Außenangreifer Daniel Kunze. Man habe leider ein wenig den Zug im Spiel verloren. Insgesamt sei es aber eine sehr gute Saison gewesen, so der Routinier: "Wir haben unser Saisonziel Klassenerhalt vorzeitig erreicht und unser Spiel im Vergleich zum Vorjahr nochmals verbessert."

Im ersten Duell gegen den Tabellenzweiten Textima entschieden die Gäste den 1. Satz mit viel Übersicht und einem abgewehrtem Satzball für sich, doch die Freiberger schlugen sofort zurück (26:24). Satz Nummer 3 ging dann mit 25:20 wieder an die Chemnitzer, die es immer wieder schafften, den 1. VVF in der Annahme so unter Druck zu setzen, dass der Spielaufbau erheblich gestört wurde. Im vierten Abschnitt setzte aber der Freiberger Block die Akzente und wies die Gäste mit 25:17 in die Schranken. Im Tie-Break profitierte Textima aber von der geringen Fehlerquote. Beim Stand von 10:10 setzten sich die Gäste mit zwei Punkten ab und entschieden den Satz schließlich mit 15:12 für sich.

Im zweiten Spiel gegen den seit langem feststehenden Aufsteiger aus Markkleeberg II wurden die Gastgeber zunächst regelrecht überrollt (15:25) - feierten dann aber einen überraschend klaren Satzgewinn (25:17). Allerdings konnte dieser Schwung nicht genutzt werden. Die Gäste spielten die Partie anschließend routiniert herunter, nutzten einfache Fehler des 1. VVF und sicherten sich mit 25:22 und 25:19 den 3:1-Sieg.

Zum letzten Mal schlugen die Hennersdorfer in der Sachsenklasse auf - und es blieb beim alten Leiden. Auch beim SV Reudnitz II konnte der HSV keine Punkte einfahren: 0:3 (21:25, 23:25, 22:25) unterlagen die Mittelsachsen, denen in dieser Saison in der Fremde kein einziger Punkt gelang. "Das ist ernüchternd, aber eben auch nicht wegzudiskutieren", sagte Hennersdorfs Spielertrainer Udo Haußmann.

Auch beim Tabellendritten hielt das Schlusslicht ordentlich mit, führte im 1. Satz 10:7, im 2. Satz mit 12:9 und auch im dritten Durchgang mit 17:14. "In den entscheidenden Momenten sind wir aber einfach zu labil und haben uns jedes Mal noch die Butter vom Brot nehmen lassen", ärgerte sich Haußmann. Zwar fehle manchmal auch ein wenig Glück bei einigen engen Entscheidungen, "aber das allein können und wollen wir nicht für diese Seuchensaison verantwortlich machen", so der HSV-Coach. (kud/udo)

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