Absteiger eine Nummer zu groß

Handball-Sachsenliga: SV Rotation verliert 23:28

Weißenborn.

Der kleine Höhenflug zu Saisonbeginn wurde vorerst gestoppt: Nach dem souveränen 27:22-Sieg gegen den Vorjahresvierten Neudorf/Döbeln mussten sich die Handballerinnen des SV Rotation Weißenborn im ersten Auswärtsspiel der Sachsennliga-Saison beim SC Hoyerswerda 23:28 (11:11) geschlagen geben und rutschten auf Platz 8 (2:2 Punkte) ab. Zwar lag der Vorjahresdritte beim Oberliga-Absteiger in der 1. Halbzeit fast durchweg vorn, konnte dann aber vor allem den starken Rückraum der Oberlausitzerinnen nicht stoppen.

"Wir hätten eine sehr gute Leistung benötigt, um hier etwas mitzunehmen", sagte Rotation-Trainer David Dehn. Es sei diesmal aber nur eine gute gewesen. Hoyerswerda habe sich überraschend stark präsentiert, so Dehn, der das Team in dieser Form als Titelkandidaten sieht.

Rotation kam aber zunächst auf Touren. Vor allem Sophie Zeller, die insgesamt siebenmal traf, sorgte dafür, dass die Gäste bis kurz vor der Pause zum Teil mit drei Toren führten. Dehn bemängelte aber schon zu diesem Zeitpunkt die Chancenverwertung. "Wir haben viele freie Würfe vergeben und hätten die Partie deutlicher gestalten müssen", so der Rotation-Trainer.

Nach Wiederbeginn drehte Hoyerswerda auf. Vor allem Laura Rosemann (13 Tore) war nun nicht mehr zu stoppen. Zudem scheiterten die Weißenbornerinnen immer wieder an der Torfrau der Gastgeberinnen. "Sie hat uns mit den Zahn gezogen", so Dehn. Zumindest fing sich sein Team wieder und hielt die Niederlage beim neuen Tabellenführer in Grenzen. "Wir haben uns nicht abschlachten lassen", so der Coach. Deshalb sei die Niederlage auch kein Beinbruch: "Wir werden konzentriert weiterarbeiten." (sb)

 

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