ATSV-Talent überrascht mit Bronze

Schwimmen: DM-Bronze für Kristin Bergmann

Freiberg.

Schwimmerin Kristin Bergmann (Foto) hat erneut für einen Paukenschlag im Becken gesorgt. Die Elfjährige vom ATSV, die 2019 bereits an die Spitze der nationalen Bestenliste über 100 Meter Lagen schwamm und kürzlich beim Internationalen Meeting im dänischen Esbjerg achtmal als Erste anschlug, fischte nun auch nationales Edelmetall: Bei den ersten Deutschen Mehrkampfmeisterschaften der AK 11, die am Wochenende in Dortmund stattfanden, kehrte das ATSV-Talent mit einer Bronzemedaille zurück. "Das ist ein Riesenerfolg", jubelte Trainerin Birgit Weßolowski, die die junge Freibergerin seit fünf Jahren unter ihren Fittichen hat.

Die Elfjährige schwamm dabei im Dortmunder Südbad auf allen fünf zum Rücken-Mehrkampf gehörenden Strecken "überragende Bestleistungen", so die ATSV-Trainerin. Über 400 m Freistil steigerte sich die Sportgymnasiastin auf 5:15,39 min, über 100 m Rücken auf 2:15,70, über 200 m Rücken auf 2:44,84 und über die 200 m Lagen auf 2:43,34 min. Dazu kommen 42,90 s in der Disziplin 50 m Rücken-Beine. "Ein grandioser Auftritt", strahlte Weßolowski. Dabei lag Kirstin Bergmann zunächst auf Rang 5, startete aber eine furiose Aufholjagd und schob sich mit ihrer starken Leistung über 200 m Lagen noch auf den Bronzerang vor.

Für Kristin Bergmann, die seit einem knappen Jahr am Sportgymnasium Chemnitz lernt, war es der bislang größte Erfolg bei ihrem mit Abstand wichtigsten Wettkampf, so ihre Trainerin. Sie ist nach Susanna Prochaska und Leonie Wolf erst die dritte Sportlerin des ATSV, die bei einer nationalen Meisterschaft dabei war. Insgesamt standen in Dortmund 99 Aktive der AK 11 auf dem Startblock. (sb/bwe)

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