Auf der letzten Rille zum Aufstieg

Radball: Hainichen schafft Sprung in die Landesliga

Hainichen.

Die sportlichen Wege der beiden Radballteams des SV Motor Hainichen werden sich in der kommenden Saison trennen. Der Grund ist für die Abteilung aber ein erfreulicher: In einem wahren Herzschlagfinale hat die erste Hainichener Mannschaft am letzten Bezirksliga-Spieltag den Aufstieg in die Landesliga geschafft. Dabei erhielt sie auch Schützenhilfe von der zweiten Vertretung.

Denn auf dem Weg zum letztlich sicheren Klassenerhalt sammelte Hainichen II in Klaffenbach sieben Punkte. Einen davon erkämpften die Motor-Spieler Andreas Berndt und Axel Egerland dabei beim 1:1 gegen den TuS Ebersdorf II und spuckten den Chemnitzern damit gehörig in die Meistersuppe. Somit hatte sich die Ausgangslage für Hainichens erste Mannschaft, die in Klaffenbach insgesamt zehn Punkte erkämpfte, gebessert. Der Spielplan wollte es so, dass es im letzten Duell der Saison noch um den Aufstieg ging. Doch dank der Schützenhilfe der Vereinskollegen reichte Christian Zwinzscher und Johnny Fischer nun ein Unentschieden gegen Ebersdorf II. "Wir haben trotzdem voll auf Sieg gespielt und konnten uns nach einem hitzigen und von Emotionen geprägten Spiel ein 3:3 sichern", sagte Zwinzscher, der zugleich der stellvertretende Abteilungsleiter ist. "Da konnten auch die zwei gelben Karten gegen uns den Jubel nicht mindern."

In der Landesliga kommen auf die Hainichener in der kommenden Saison mehr Spiele zu. Gegenüber der Bezirksliga gingen dort in dieser Saison nicht nur sechs, sondern sogar zwölf Mannschaften auf Punktejagd. Neben den Radballern hat die Abteilung zudem Einradlerinnen im Grund- und Oberschulalter. Im Wettkampfbetrieb sind diese aber nicht. (rosd)

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