Aufsteiger schon angekommen

Die Verbandsliga-Handballer aus Weißenborn und der HSG Freiberg II sind am 2.Spieltag in Leipzig gefordert. Der Saisonstart war durchwachsen, lässt aber hoffen.

Weißenborn/Freiberg.

Vor den Verbandsliga-Handballern der Region steht am Wochenende eine Reise in die Messestadt: Sowohl die Männer des SV Rotation Weißenborn (bei der SG LVB II) als auch der HSG Freiberg II (beim SC DHfK III) sind in Leipzig gefordert.

Im Falle von Rotation wartet dabei ein "Duell der Verlierer": Während LVB zum Saisonauftakt in Freiberg 24:27 unterlag, musste sich der Aufsteiger aus Weißenborn zuhause Neudorf/Döbeln II hauchdünn mit 25:26 beugen. "Dennoch kann ich meinen Jungs eine gute Leistung bescheinigen, vor allem im Angriff", blickt Rotation-Trainer Jens Peschke zurück. Die Partie gegen den Vorjahres-13., der mit fünf Spielern des Döbelner Sachsenliga-Kaders auflief, war "absolut ausgeglichen", so der Weißenborner Coach.

Die Gäste hatten in der 1. Halbzeit meist vorgelegt und führten zwischenzeitlich mit zwei Toren, doch Rotation glich immer wieder aus. Zur Pause stand es 12:12. Nach Wiederbeginn hatten dann zunächst die Gastgeber die Nase vorn und zogen mehrfach mit zwei Treffern in Front, ehe Neudorf/Döbeln in der Schlussphase das Blatt noch wenden konnte. Bester Werfer war Patrick Neubert (6 Tore). Der Linkshänder, der sich eigentlich in Richtung Bayern abgemeldet hatte, war kurz vor Anpfiff der Saison zu den Rotation-Männern zurückgekehrt. Derik Zojdz traf fünfmal, Paul Johann Schwarz und Nick Kosterlitzky je dreimal, Neuzugang Hannes Gutsche war zweimal erfolgreich.

"Am Ende haben wir etwas Nervenflattern bekommen und vorn einige Bälle verworfen", sagt Peschke. Sein Team habe noch nicht die Sicherheit der Vorsaison, als in der Bezirksliga nur vier Spiele verloren gingen. Dennoch wurde deutlich, "dass wir in der höheren Liga auf jeden Fall mithalten können", sagte der Rotation-Trainer. "Wir sind in der Verbandsliga angekommen."

Peschke hofft, dass nun am Sonnabend in Leipzig die ersten Punkte folgen. "Wir können dort durchaus etwas mitnehmen." 18.15 Uhr beginnt die Partie in der Sporthalle an der Telemannstraße.

Beim 27:24 (13:14)-Sieg der HSG Freiberg II gegen LVB II waren vor allem Yannic Morgenstern (7) und Routinier Martin Steinfeld (6) nicht zu stoppen. Richard Wolowski hatte viermal getroffen, Robert Leo Jehmlich dreimal.

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