Aufsteiger zahlt noch Lehrgeld

Zum Start in die Fußball-Mittelsachsenklasse hat der SC Altmittweida in Auerswalde mit 1:5 verloren. Der Trainer bleibt dennoch optimistisch.

Altmittweida.

Von den beiden Aufsteigern in die Fußball-Mittelsachsenklasse hat am 1. Spieltag nur einer jubeln können. Während der Zuger SV gegen Falkenau die Oberhand behielt (2:1), musste der SC Altmittweida die erste Niederlage quittieren. Bei Wacker Auerswalde verloren die SC-Kicker mit 1:5.

Für den Altmittweidaer Trainer Manuel Weber ist die Niederlage allerdings zu hoch ausgefallen. "Ein, zwei Tore auf jeden Fall, zumal wir in der ersten Halbzeit selbst noch Chancen hatten." Doch mehr als die zwischenzeitliche Führung durch Lukas Pietsch sprang nicht heraus. "Und das, obwohl bei einer Aktion der Ball deutlich hinter der Torlinie war", sagt Weber. Bis zur Pause drehten die Auerswalder, die im Vorjahr auf dem 4. Platz einkamen, die Partie. "In der zweiten Halbzeit waren die Gastgeber dann besser und insgesamt einfach kaltschnäuziger. Aber wir werden an solchen Spielen wachsen", sagt Manuel Weber, der seine aktive Fußball-Karriere im Sommer mit einem Abschiedsspiel beendet hatte. Der 36-Jährige begann einst bei Einheit Claußnitz und wechselte später nach Altmittweida, wo er in der Saison 2014/2015 schon in der Mittelsachsenklasse im Tor stand. "Damals ging es für uns nach dem Aufstieg aber wieder runter", sagt er. "Aber ich denke, dass die Mannschaft in dieser Saison das Potenzial hat, einige Konkurrenten hinter sich zu lassen. Unser Kader umfasst 23 Spieler und davon sind gerade einmal vier älter als 25Jahre." Mit Felix Göhlert und Toni Günther wechselten zwei Akteure von den A-Junioren aus Mittweida an die Reichskrone. Dort bestreiten die Altmittweidaer am Sonntag ihr erstes Heimspiel. Aber einfacher wird es nicht, denn dann ist Mittelsachsenliga-Absteiger Siebenlehn zu Gast.

Der SV Marbach ist eine Woche nach seiner Sportplatzeinweihung mit einer derben Heimniederlage in die Saison gestartet. Die Striegistaler unterlagen Einheit Claußnitz mit 0:9 und rutschten direkt wieder ans Tabellenende, das sie in dieser Saison eigentlich meiden wollten. Bereits zur Halbzeit (0:5) war die Partie entschieden. Der ehemalige Mittweidaer Landesliga-Akteur Nico Götze, der im Winter nach Claußnitz gewechselt war, traf in Marbach dreifach.

Für Fortschritt Lunzenau gab es am ersten Spielzeit ebenfalls nichts Zählbares. Der Kreispokalfinalist der Vorsaison unterlag bei der SGDittmannsdorf mit 0:2 (0:1). "Es war viel mehr möglich, doch wir haben die letzte Konsequenz vermissen lassen", sagt der Lunzenauer Trainer Lars Berger. "Eine absolut unnötige Niederlage."

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